


Ein missglückter Überfall zwingt drei Diebe dazu, sich auf der Flucht vor der Polizei in einer verlassenen Lagerhalle zu verstecken. Während sie notgedrungen auf den Anbruch der Nacht warten, stellen sie mit Entsetzen fest, dass das abgelegene Gebäude dem organisierten Verbrechen als Schauplatz für illegale Hundekämpfe dient. Ein zurückgelassener wilder Kampfhund streunt durch die Hallen und hindert sie am Verlassen des blutgetränkten Orts. Schlimmer noch: Das Herrchen der Killermaschine wird früher oder später zurückkommen und nicht erfreut sein über die ungebetenen Gäste…
Originaltitel: Bullet Head
Regie: Paul Solet.
Drehbuch: Paul Solet.
Darsteller: Adrien Brody (Der Pianist), John Malkovich (R.E.D.), Antonio Banderas (Desperado), Roy Culkin (Scream 4).
Genre: Krimi / Thriller / Drama
Land: USA / Bulgarien
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 94 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch, niederländisch.
Extras: Making of, Featurette, Trailer.
Vertrieb: Splendid Entertainment / WVG
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Bullet Head startet mit einer vielversprechenden Prämisse und einer beeindruckenden Besetzung, schafft es jedoch nur selten, aus seinen Möglichkeiten wirklich Kapital zu schlagen. Dabei wären die Zutaten für einen packenden Thriller durchaus vorhanden gewesen. Eines der größten Probleme liegt in der Erzählweise. Der Film setzt auf zahlreiche Dialoge und Rückblenden, die den Handlungsfluss immer wieder unterbrechen. Statt Spannung aufzubauen, verliert sich die Geschichte dadurch häufig in Erklärungen und Nebenschauplätzen. Hier wäre weniger tatsächlich mehr gewesen.
Gerade die Rückblenden erschweren den Zugang zur Handlung zusätzlich. Sie sollen den Figuren mehr Tiefe verleihen, bremsen jedoch oftmals das Tempo und nehmen der Geschichte die Dringlichkeit, die ein Thriller dieser Art eigentlich benötigt. Besonders schade ist das deshalb, weil die Ausgangssituation durchaus Potenzial besitzt. Doch anstatt die Bedrohung konsequent auszubauen, verlässt sich der Film zu oft auf vorhersehbare Entwicklungen. Wirklich überraschende Ideen oder unerwartete Wendungen bleiben weitgehend aus. Erst im letzten Drittel zieht die Spannung spürbar an. Hier konzentriert sich der Film endlich stärker auf das eigentliche Konfliktzentrum und entwickelt die Intensität, die man sich bereits deutlich früher gewünscht hätte. In diesen Momenten zeigt sich, welches Potenzial in der Geschichte verborgen lag.
Positiv hervorzuheben sind die Darsteller, die ihre Rollen trotz der Schwächen des Drehbuchs überzeugend ausfüllen. Auch die tierischen Gegenspieler hinterlassen Eindruck. Die Kampfhunde wirken glaubwürdig und sorgen für einige der stärksten Momente des Films. Letztlich bleibt „Bullet Head“ jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Eine starke Besetzung, eine interessante Grundidee und einige gelungene Szenen reichen nicht aus, um die erzählerischen Schwächen und den Mangel an echter Spannung vollständig auszugleichen. So bleibt ein Thriller, der erst spät Fahrt aufnimmt und insgesamt eher durchschnittliche Unterhaltung bietet – mit einzelnen guten Ansätzen, die leider nie ihr volles Potenzial entfalten.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Einen leichten Filmkorn muss man hier leider in Kauf nehmen, doch ansonsten sind die Details wirklich sehr gut und der Schwarzwert präsentiert sich hervorragend kräftig.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Überwiegend besteht der Film aus Dialoge und somit auch der Ton. Die Action verteilt sich aber ausgezeichnet im Raum, das Gebell der Hunde ist zudem recht angsteinflößend.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Im Making of erfährt man einiges über die Hund am Set und erhält auch einige gute Einblicke.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr!
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4013549085755
VÖ-Kauf: 23. März 2018
www.splendid-entertainment.de