


Weihnachtszeit, Wunderzeit – sogar in der hektischen Stadt New York können noch Wunder geschehen! Der nette Kaufhaus-Nikolaus Kriss Kringle ist ein richtiger Bilderbuch – Weihnachtsmann. Er sieht nicht nur so aus, er behauptet sogar, er wäre der echte Weihnachtsmann. Für alle Kinder,die ihn kennen, gibt es da überhaupt keinen Zweifel – wenn da nicht die realistischen Erwachsenen wären. Für die ist der gute Mr. Kringle einfach nur ein Verrückter. Aber wie kann man das beweisen? Für Kringle geht es um mehr, als nur in eine Anstalt eingewiesen zu werden.Für ihn geht es um die Kinder der ganzen Welt – denn was wäre Weihnachten ohne den Geschenkebringer? Und es geht ihm um die kleine Susan und deren Mutter: Denn gerade diese kleine Familie hätte ein Wunder bitter nötig!
Originaltitel: Miracle on 34th Street
Regie: George Seaton, Les Mayfield.
Drehbuch: George Seaton, John Hughes.
Darsteller: Maureen O’Hara (Der Sieger), Natalie Wood (West Side Story), John Payne (Der vierte Mann), Edmund Gwenn (Formicula), Richard Attenborough (Jurassic Park), Elizabeth Perkins (Moonlight & Valentino), Dylan McDermott (Olympus Has Fallen), Mara Wilson (Matilda), J.T. Walsh (Breakdown), James Remar (Sex and the City).
Genre: Weihnachtsfilm / Märchen / Drama / Familie
Land: USA
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 196 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar; AMC Backstage: „Das Wunder von Manhattan“; Fox‘ tönende Wochenschau: Hollywood Spotlight; Promo-Kurzfilm; Macys Thangsgiving-Parade: Geschichte des Umzugs; Postergalerie.
Vertrieb: Filmconfect Home Entertainment GmbH (Rough Trade)
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Filmbewertung: 5 von 5 Filmklappen.
Es klingt zunächst ungewöhnlich, doch in diesem seltenen Fall gelingt dem Remake tatsächlich etwas, das vielen Neuverfilmungen verwehrt bleibt: Es kann mit seinem berühmten Vorbild nicht nur mithalten, sondern wirkt in manchen Bereichen sogar zugänglicher. Dabei bleibt festzuhalten, dass Miracle on 34th Street vollkommen zurecht als Weihnachtsklassiker gilt. Der Film besitzt einen zeitlosen Charme, liebenswerte Figuren und eine Geschichte, die den Zauber der Weihnachtszeit auf wunderbare Weise einfängt. Aus heutiger Sicht wirkt die Inszenierung jedoch stellenweise etwas gealtert, was vor allem jüngeren Zuschauern auffallen dürfte.
Die Neuverfilmung, Miracle on 34th Street, profitiert dagegen von einer moderneren Erzählweise und einem zeitgemäßeren Tempo. Sie bewahrt den Geist der Vorlage, ohne dabei ihre eigene Identität zu verlieren. Gerade deshalb fällt es vielen Zuschauern leichter, einen emotionalen Zugang zu dieser Version zu finden. Was beide Filme verbindet, ist ihre außergewöhnlich warme Atmosphäre. Unabhängig von ihrer Entstehungszeit vermitteln sie jene besondere Magie, die man mit Weihnachten verbindet: Hoffnung, Menschlichkeit, Freundlichkeit und den Glauben daran, dass es manchmal mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sich logisch erklären lässt. Auch die Besetzungen tragen erheblich dazu bei, dass beide Fassungen bis heute funktionieren. Die Darsteller verleihen ihren Figuren Glaubwürdigkeit und Herz, wodurch die Geschichte nie kitschig wirkt, sondern stets ehrlich und berührend bleibt.
Besonders reizvoll ist es, beide Filme direkt miteinander vergleichen zu können. Während der Klassiker die Grundlage bildet und mit seinem nostalgischen Charme überzeugt, bringt das Remake frische Impulse und eine neue Perspektive mit. Gemeinsam ergänzen sich beide Versionen erstaunlich gut und zeigen, weshalb die Geschichte seit Generationen Menschen begeistert. Ob als Doppelprogramm oder einzeln betrachtet – beide Filme entfalten ihre ganz eigene Wirkung. Sie spenden Wärme, verbreiten Besinnlichkeit und erinnern daran, worum es an Weihnachten eigentlich geht. Ein Weihnachtsmärchen voller Charme, Herz und Menschlichkeit, das auch Jahrzehnte nach seiner Entstehung nichts von seiner Magie verloren hat – selbst für jene, die dem Weihnachtsmann längst nicht mehr glauben.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild beim Original liefert einen guten Kontrast ab und einige recht überraschende Details (außer bei dunklen Szenen). Die Grundschärfe erscheint allerdings ziemlich eingeschränkt. Auf die kolorierte Filmfassung hat man auf der Disc leider verzichtet. Das Remake wirkt manchmal etwas zu weich, darunter leidet manchmal auch die Eigentlich sehr klare Schärfe. Der Kontrast präsentiert sich hell und farbenfroh.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Zwar mögen die Dialoge beim Original klar verständlich daher kommen, doch insgesamt macht der Ton hier einen dumpfen und frontlastigen Eindruck. Und bei den Synchronstimmen gibt es ab und an leichte Veränderungen? Das irritiert! Die Neuverfilmung hingegen überzeugt durchgehend solide, der Soundtrack punktet dabei mit einer gute Raumatmosphäre.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Zusätzliches Bonusmaterial wird man hier nur zum Originalfilm vorfinden, diese sind ausreichend ansprechend. Wie gerne hätte man sich das ein oder andere an Extra auch zum Remake gewünscht. Schade!
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: Das Original gewann 3 Oscars.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 25. November 2016
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