


Michelle (Emma Roberts) und Allen (Luke Bracey) sind in ihrer Beziehung an einem Punkt angelangt, an dem sie die nächsten Schritte in Richtung Ehe wagen wollen. Sie halten es für eine gute Idee, ihre Eltern (Diane Keaton, Richard Gere, Susan Sarandon und William H. Macy) einzuladen, damit sie sich endlich kennenlernen, und veranstalten ein Abendessen. Zur Überraschung aller kennen sich ihre Eltern bereits mehr als gut – sie betrügen ihre Ehepartner schon seit Monaten… miteinander. In dieser prekären Lage versuchen sie, ihre Liebschaften vor den Kindern zu verbergen, während sie die Liebhaber ihres Ehepartners mit der Situation konfrontieren.
Originaltitel: Maybe I Do
Regie: Michael Jacobs.
Drehbuch: Michael Jacobs.
Darsteller: Diane Keaton (Die Familie Stone), William H. Macy (Psycho), Richard Gere (Die Braut die sich nicht traut), Susan Sarandon (Der Klient), Emma Roberts (Scream 4), Luke Bracey (The Best of Me).
Genre: Komödie / Liebesfilm
Land: USA
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 95 Minuten.
Bildformat: 2.00:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, Dolby Digital 2.0, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Constantin Film / LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Mit Maybe I Do versucht der Film, das klassische Beziehungschaos rund um Liebe, Ehe und generationenübergreifende Missverständnisse in eine moderne Romantikkomödie zu überführen. Im Zentrum steht dabei weniger die große, leidenschaftliche Liebesgeschichte als vielmehr ein Geflecht aus Paaren, Eltern und längst brüchig gewordenen Beziehungen, die sich an einem gemeinsamen Punkt kreuzen.
Die größte Stärke des Films liegt eindeutig in seiner Besetzung. Auf dem Papier wirkt das Ensemble durchaus vielversprechend, und genau diese Starpräsenz trägt viele Szenen auch über ihre inhaltlichen Schwächen hinweg. Immer wieder blitzen kleine Momente auf, in denen Timing und Interaktion funktionieren und zumindest ein Hauch von jener Leichtigkeit entsteht, die man sich von einer Romantikkomödie erhofft.
Inhaltlich bleibt Hochzeit auf Umwegen jedoch eher seicht. Die Geschichte bewegt sich auf vertrauten Bahnen, ohne wirklich neue Impulse zu setzen oder überraschende Wendungen zu wagen. Das Liebeschaos entfaltet dadurch nur begrenzt Tiefe und wirkt stellenweise mehr wie eine lose Sammlung von Beziehungssituationen als ein konsequent erzähltes Drama mit komödiantischen Spitzen.
Auch die Dialoge können diese strukturellen Schwächen nur teilweise ausgleichen. Zwar bemühen sie sich um Schlagfertigkeit und kleine Spitzen zwischen den Figuren, doch echte Bissigkeit oder nachhaltige Schärfe entsteht selten. Stattdessen bleibt vieles eher höflich-unterhaltsam, manchmal auch leicht vorhersehbar in seiner Wirkung. Selbst die Konflikte zwischen den Figuren, die eigentlich für Reibung sorgen sollten, wirken häufig gleichmäßig verteilt, ohne echte Eskalation.
So bleibt am Ende ein Film, der seine Aufgabe im Grunde erfüllt: Er unterhält für den Moment, ohne sich nachhaltig im Gedächtnis festzusetzen. Kurzweilig, gelegentlich amüsant und getragen von seiner Besetzung – aber ohne jene emotionale oder erzählerische Tiefe, die aus einer guten Romantikkomödie mehr machen würde als einen netten Zeitvertreib.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein natürlich heller Kontrast mit einer guten Farbwiedergabe. Die Schärfe punktet mit Klarheit und guten Details.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dynamik bei den Dialogen überzeugt und insgesamt macht der Sound einen sauberen Klangeindruck. Sonderheiten gibt es keine. Ebenfalls natürlich aber nicht sonderlich räumlich.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Abgerundet wird das Ganze mit keinerlei Extras. Schade.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976355182
VÖ-Kauf: 14.12.2023
www.constantin-film.de