


Psychologie-Professor Phillip Goodman ist ein überzeugter Skeptiker und Rationalist. Eines Tages stolpert er über eine Akte, die Details von drei schrecklichen Geistererscheinungen enthält. Als er die Vorfälle untersucht, begegnet er drei gequälten Menschen. Jeder von ihnen wartet mit einer Geschichte auf, eine erschreckender und unheimlicher als die andere. Als Goodman tiefer gräbt, beginnt seine sorgfältig gepflegte rationale Welt, in sich zusammenzufallen – ein Trick seines Geistes oder sind hier wirklich übernatürliche Kräfte am Werk?
Originaltitel: Ghost Stories
Regie: Jeremy Dyson, Andy Nyman.
Drehbuch: Jeremy Dyson, Andy Nyman.
Darsteller: Andy Nyman (The Commuter), Martin Freeman (Sherlock, Black Panther), Paul Whitehouse (Alice im Wunderland), Alex Lawther (Black Mirror).
Genre: Drama / Horror
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 102 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, Dolby Digital 2.0, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Featurettes, Making-of, Interviews, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Concorde Home Entertainment / LEONINE
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Manche Horrorfilme erschrecken mit dem, was sie zeigen. Andere mit dem, was sie bewusst verbergen. Und dann gibt es Filme wie Ghost Stories, die ihre größte Wirkung genau dort entfalten, wo Gewissheiten langsam zerbröckeln. Schon nach wenigen Minuten wird deutlich, dass hier kein gewöhnlicher Geisterbahn-Horror geboten wird. Statt auf permanente Schockeffekte oder übernatürlichen Lärm setzt der Film auf etwas deutlich Effektiveres: Atmosphäre. Eine jener seltenen, schaurig-schönen Stimmungen, die sich langsam ausbreitet und den Zuschauer immer tiefer in ihren Bann zieht. Dabei spielt die Musik eine entscheidende Rolle. Ohne ihren unheilvollen, nervenaufreibenden Score würde vieles vermutlich wesentlich harmloser wirken. Doch die Klangkulisse legt sich wie ein Schatten über die Bilder und sorgt immer wieder für Momente, in denen sich das Unbehagen beinahe körperlich bemerkbar macht. Nicht selten erschrickt man weniger über das, was passiert, als über das, was man erwartet.
Erzählerisch präsentiert sich der Film bemerkenswert dicht. Die einzelnen Geschichten wirken zunächst wie voneinander unabhängige Episoden. Jede besitzt ihre eigene Tonlage, ihre eigenen Ängste und ihre eigenen Geheimnisse. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto stärker entsteht das Gefühl, dass hinter allem ein größeres Muster verborgen liegt. Genau dieser Aufbau macht einen großen Reiz aus. Der Film fordert Aufmerksamkeit und belohnt sie später mit einem Puzzle, dessen Teile sich langsam zusammenfügen. Besonders angenehm fällt auf, wie selbstverständlich schwarzer Humor eingestreut wird. Die Dialoge lockern die bedrückende Stimmung immer wieder leicht auf, ohne die Atmosphäre zu zerstören. Es sind kleine Momente, die den Figuren Menschlichkeit verleihen und verhindern, dass der Film in pure Schwermut abrutscht. Im Zentrum steht Martin Freeman, dessen Präsenz dem Film zusätzliche Glaubwürdigkeit verleiht. Wie so oft spielt er keinen klassischen Helden, sondern einen Menschen, der versucht, Ordnung in etwas zu bringen, das sich zunehmend jeder Logik entzieht.
Und genau dort liegt die eigentliche Stärke von Ghost Stories. Die Schrecken entstehen nicht durch Monster oder Geister allein. Sie entstehen durch Verzweiflung, Schuld, Verlust und Dinge, die sich rational nicht mehr erklären lassen. Das Verstörende versteckt sich nicht auf der Leinwand, sondern schleicht sich langsam in die Gedanken. So bleibt ein Horrorfilm, der weniger auf billige Schocks als auf nachhaltiges Unbehagen setzt. Ein Werk voller dunkler Zwischentöne, atmosphärischer Bilder und einer Erzählweise, die den Zuschauer nie ganz loslässt. Ghost Stories ist kein Film, der laut schreit. Er flüstert. Und genau deshalb klingt er noch lange nach dem Abspann nach. Empfehlenswert anders.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Sehr saubere Details, eine glasklare Schärfe, ein fein abgestimmter Kontrast und ein satter Schwarzwert überzeugen bei der Bildqualität.
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Tonqualität: 5 von 5 Soundboxen.
Der Ton macht einfach alles unheimlich und spannend. Die Dialoge sind klar verständlich aber Sie spielen eher eine Nebenrolle, immer wenn man denkt da kommt einfach nichts, wird man auch schon aus dem Sesseln gehauen. Also, ja nicht zu laut aufdrehen.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Insgesamt haben die Extras eine beachtliche Gesamtlaufzeit und auch die Einblicke sind wahrlich interessant.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: War ursprünglich ein Bühnenstück.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 06. September 2018.
www.leoninedistribution.com