


Sechs Freunde testen ihre Intelligenz in einem Spiel, dass eine düstere Wendung nimmt. Escape Rooms sind der letzte Schrei bei den Reichen und Schönen: Gemeinsam lässt man sich einsperren, danach hat man eine Stunde Zeit, um Rätsel zu lösen und den „Fluchtraum“ zu besiegen. Zu seinem 30. Geburtstag schenkt Kristy ihrem Freund Tyler einen Aufenthalt in einem ganz besonderen Escape Room, vier ihrer besten Freunde machen mit. Schnell stellen sie fest, dass etwas nicht stimmen kann. Als sie auf einem Bildschirm sehen, dass Kristy in einem Käfig gefangen ist, steht fest: Es geht um Leben und Tod.
Originaltitel: Escape Room
Regie: Will Wernick.
Drehbuch: Noah Dorsey.
Darsteller: Evan Williams, Annabelle Stephenson, Alisabeth Hower, Dan J. Johnson, John Ierardi, Kelly Delson, Iris Avalee, Darrel Cherney.
Genre: Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 89 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: LEONINE
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Das Konzept eines tödlichen Rätselspiels hat im Kino eigentlich großes Potenzial. Filme wie Saw oder Cube haben gezeigt, wie effektiv ein klaustrophobisches Setting mit cleveren Aufgaben und moralischen Entscheidungen funktionieren kann. Umso enttäuschender ist es, wenn Escape Room genau dieses Potenzial kaum nutzt. Der Film bedient sich zwar unverkennbar bei bekannten Vorbildern, schafft es jedoch nicht, deren Spannung oder Originalität zu erreichen. Vielmehr wirkt vieles wie eine Sammlung bereits gesehener Ideen, die ohne neue Perspektive zusammengefügt wurden. Die Anleihen sind deutlich spürbar, aber selten kreativ weitergedacht. Die Grundidee, den Zuschauer aktiv miträtseln zu lassen, klingt zunächst vielversprechend. Doch genau hier liegt eine der größten Schwächen des Films: Die Rätsel selbst sind erstaunlich simpel gehalten und entfalten kaum echte Spannung. Statt eines intelligenten Mitspielens entsteht eher das Gefühl, dass die Aufgaben sehr schnell durchschaut sind und keine echte Herausforderung darstellen. Auch die Inszenierung trägt wenig dazu bei, Spannung aufzubauen. Szenen, die eigentlich Nervenkitzel erzeugen sollten, bleiben überraschend flach und wirken oft vorhersehbar in ihrer Abfolge. Dadurch verliert der Film früh an Dynamik und kann diesen Eindruck im weiteren Verlauf kaum noch korrigieren.
Hinzu kommt, dass der Versuch, eine gewisse gesellschaftliche Kritik über reiche Teilnehmer einzubauen, eher oberflächlich bleibt. Die Idee wird zwar angeschnitten, aber nicht konsequent oder überzeugend ausgearbeitet. Stattdessen wirkt sie wie ein zusätzliches Motiv, das den Film spannender erscheinen lassen soll, als er tatsächlich ist. Das Ende hinterlässt schließlich eher Frust als Neugier. Die Andeutung einer möglichen Fortsetzung wirkt weniger wie ein spannender Cliffhanger und mehr wie eine Pflichtübung, die auf ein größeres Franchise hindeuten soll, ohne dass der erste Teil wirklich überzeugt hätte. Unterm Strich bleibt „Escape Room – Das Spiel geht weiter“ ein spannungsarmes und wenig inspiriertes Werk, das seine interessanten Ansätze nicht nutzt. Ein Film, der deutlich zeigt, dass ein gutes Konzept allein nicht ausreicht, wenn die Umsetzung nicht mithalten kann.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Eine glasklare Schärfe, ein guter Kontrast, ein satter Schwarzwert und kräftige Farben. Da kann man einfach nicht meckern.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Wenn auch überwiegend sehr leise, Atmosphäre bietet der Klang durchaus. Die Dialoge stehen dabei im Vordergrund.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Trailer zum Film und mehr nicht!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 889854370893
VÖ-Kauf: 15. Dezember 2017
www.leoninedistribution.com