


In der Wüste von Nevada, 1955: Brian und Peggy Bell arbeiten als Testpersonen für das Unternehmen „Samson“, einem Projekt zur Erprobung von Impfstoffen gegen radioaktive Strahlen.
Schon bald erwartet „Amerikas erste Nuklear-Familie“, wie die beiden von den Atomwissenschaftlern genannt werden, Nachwuchs: Sam wird geboren. Noch in derselben Nacht kommen seine Eltern durch spontane Selbstentzündung qualvoll ums Leben. Doch damit ist das Experiment noch nicht beendet, denn Sam wächst zu einem Mann heran, dessen unbändige Wut andere Menschen plötzlich in Flammen aufgehen lassen kann. Diese Fähigkeit ist es auch, an der die Regierung interessiert ist, um sie für sich als Waffe nutzbar zu machen.
Originaltitel: Spontaneous Combustion
Regie: Tobe Hooper (Poltergeist: Das Original).
Drehbuch: Tobe Hooper (Blutgericht in Texas).
Darsteller: Brad Dourif (Chucky, Der Herr Ringe), Cynthia Bain (Das Halloween Monster), Jon Cypher, William Prince, Melinda Dillon, Dey Young.
Genre: Horror/Thriller.
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 97 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: –
Extras: Umfangreiche Bildergalerie, Programmtrailer.
Vertrieb: Alive – Vertrieb und Marketing/DVD
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Wenn der Name Tobe Hooper auf dem Cover steht, sind die Erwartungen bei vielen Genrefans automatisch etwas höher. Schließlich hat der Regisseur einige der prägendsten Horrorfilme überhaupt geschaffen. Leider gehört Spontaneous Combustion nicht zu den Höhepunkten seines Schaffens. Dabei mangelt es dem Film keineswegs an einer interessanten Grundidee. Das Thema der spontanen menschlichen Selbstentzündung besitzt von Natur aus etwas Unheimliches und Faszinierendes. Gerade daraus hätte sich ein beklemmender Horror- oder Science-Fiction-Thriller entwickeln lassen. Doch die Umsetzung bleibt hinter den Möglichkeiten zurück. Viele Dialoge wirken hölzern und tragen wenig dazu bei, die Figuren oder die Handlung glaubwürdig zu vertiefen. Hinzu kommt eine Inszenierung, die oftmals deutlich preiswerter wirkt, als es dem Stoff guttun würde. Auch die Effekte hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. Einige Ideen sind durchaus reizvoll, doch die technische Umsetzung wirkt aus heutiger Sicht häufig unfertig oder wenig überzeugend. Dadurch verlieren manche Szenen einen Teil ihrer beabsichtigten Wirkung. Das größte Problem bleibt jedoch die Spannung. Trotz der eigentlich bedrohlichen Ausgangslage gelingt es dem Film nur selten, eine echte Atmosphäre des Unbehagens aufzubauen. Viele Szenen ziehen sich unnötig in die Länge und lassen die Geschichte immer wieder an Dynamik verlieren.
Umso bemerkenswerter ist, dass die Darsteller einen deutlich engagierteren Eindruck hinterlassen als das Material, mit dem sie arbeiten müssen. Man spürt, dass sie ihre Rollen ernst nehmen und versuchen, der Geschichte Gewicht zu verleihen. Gerade dadurch bleibt der Film durchgehend anschaubar. So entsteht ein Werk, das immer wieder erkennen lässt, welches Potenzial in seiner Idee steckt, dieses jedoch nie vollständig ausschöpft. Die Zutaten für einen erinnerungswürdigen Genrefilm wären vorhanden gewesen, doch die Umsetzung bleibt zu oft hinter den eigenen Möglichkeiten zurück. „Fire Syndrome“ ist kein schlechter Film, aber ein enttäuschend durchschnittlicher. Eine spannende Prämisse, engagierte Darsteller und einige interessante Ansätze stehen einer schwachen Inszenierung, mangelnder Spannung und viel verschenktem Potenzial gegenüber. Gerade deshalb bleibt vor allem die Frage zurück, wie gut dieser Film hätte werden können.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Das Bild zeigt sich sehr sauber, mit einem guten Kontrast, kräftigen Farben und mit einer soliden klaren Schärfe. Zwar kann man hier nicht von HD sprechen, dafür sind die Details nicht gut ausgearbeitet, aber zum Vergleich früherer Veröffentlichung ist dieses Bild hier mehr als ein großer Sprung.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Ton präsentiert sich leider frontlastig, doch auch dieser ist sehr sauber und hervorragend dynamisch.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Hier ist leider nichts Berauschendes vorhanden.
Zusätzliche Infos: –
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4042564180596
VÖ-Kauf: 27. Oktober 2017
www.alive-ag.de/
cmv-laservision.de