


Als einzige Überlebende des Krieges, der als letzter Widerstand der Menschheit gegen die Untoten geplant war, muss Alice nun dorthin zurückkehren, wo der Alptraum begann – Raccoon City, wo die Umbrella Corporation ihre Truppen für einen finalen Schlag gegen die Überlebenden der Apokalypse versammelt…
Originaltitel: Resident Evil: The Final Chapter.
Regie: Paul W.S. Anderson (Alien vs. Predator).
Drehbuch: Paul W.S. Anderson.
Darsteller: Milla Jovovich (You Stubid Man), Ali Larter (Final Destination), Iain Glen (Game of Thrones), Shawn Roberts (X-Men), Eoin Macken, Fraser James, Ruby Rose, William Levy, Rola.
Genre: Horror/Game/Action.
Land: USA.
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 107 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen 1920x1080p():
Sprachen: Deutsch (Hörfilmfassung), Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, DTS-HD 7.1, DTS-HD 7.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Stunts und Waffenarsenal (ca. 9 Min.), Den Hive erkunden (ca. 4 Min.), Die Dreifaltigkeit der Bösewichte und die Frauen aus Resident Evil (ca. 6 Min.), Regieführung bei „The Final Chapter“ (ca. 5 Min.), Rola als Cobalt (ca. 3 Min.), Von Heiligen zu Sündern (ca. 8 Min.), Trailer, Making of (ca. 5 Min.), Interviews (ca. 28 Min.), Vom Drehbuch auf die Leinwand (ca. 10 Min.).
Vertrieb: Constantin Film / Highlight.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Wenn Alice ein letztes Mal in den Kampf zieht, dann geschieht das natürlich nicht leise. Resident Evil: The Final Chapter macht von der ersten Minute an klar, dass Zurückhaltung nie zu den Stärken dieser Filmreihe gehörte. Action, Explosionen und überdrehte Effekte bestimmen erneut das Geschehen – genauso, wie man es von den vorherigen Filmen kennt. Und trotz aller Übertreibungen entwickelt das Spektakel wieder diesen eigenwilligen Unterhaltungswert, den die Reihe über Jahre hinweg ausgezeichnet hat. Ob dieses Kapitel tatsächlich das endgültige Ende sein würde, durfte bereits damals bezweifelt werden. Schließlich hat sich die Reihe immer wieder neu erfunden und jedem Film einen eigenen Stil verliehen. Auch der sechste Teil schlägt einen etwas anderen Ton an, ohne dabei seine Wurzeln völlig aus den Augen zu verlieren.
Nach dem für viele eher enttäuschenden fünften Film wirkt The Final Chapter deshalb beinahe wie eine kleine Wiedergutmachung. Die Geschichte führt Alice noch einmal dorthin zurück, wo alles begann, und schließt damit einen Kreis, der lange offen geblieben war. Gerade dieser Rückgriff auf die Anfänge verleiht dem Finale einen Hauch von Nostalgie und sorgt dafür, dass der Abschluss stimmiger wirkt als sein unmittelbarer Vorgänger. Milla Jovovich trägt den Film erneut nahezu im Alleingang. Mit ihrer Präsenz bleibt Alice die unumstrittene Identifikationsfigur der gesamten Reihe und beweist ein letzztes Mal, weshalb sie das Gesicht dieses Universums geworden ist. Geballte Frauenpower bestimmt das Geschehen und verleiht dem Finale genau jene Energie, die Fans von Resident Evil erwarten.
Ganz ohne Schwächen verabschiedet sich die Reihe allerdings nicht. Überraschungen sucht man nahezu vergeblich. Vieles entwickelt sich genau in die Richtung, die man bereits früh erahnt, und obwohl die Action jederzeit spektakulär aussieht, entsteht daraus erstaunlich wenig echter Nervenkitzel. Beeindruckend inszeniert bedeutet eben nicht automatisch spannend erzählt. Dennoch gelingt Resident Evil: The Final Chapter das, woran nicht wenige Reihen scheitern: ein insgesamt ordentlicher Abschluss. Laut, kompromisslos und optisch überzeichnet verabschiedet sich Alice mit einem Finale, das zwar nicht alles richtig macht, der Filmreihe aber noch einmal einen würdigen Schlusspunkt setzt – sofern es denn wirklich der letzte Einsatz gegen die Zombies gewesen sein sollte.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Düsterer und mit mehr Szenen im Dunkeln als sein Vorgänger, muss sich das Bild der High Definition Blu-ray Disc den Vorgängerfilmen auf HD beweisen und das tut es ganz ordentlich gut. Der Schwarzwert zeigt sich satt und kräftig, lediglich bei ein oder zwei Einstellung etwas schwach aber akzeptabel. Die Schärfe zeigt sich brillant detailreich und kristallklar, nur bei schnellen Kameraführungen droht diese immer etwas zu schwangen aber schafft doch jedes Mal kurz vorher die Biegung.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Soundqualität setzt voll und ganz auf Dynamik, die Actionszenen fegen regelrecht durch die Soundboxen. Dabei bleiben erstaunlicherweise die Dialoge klar verständlich und die Klangeffekte genau. Bild und Ton sind insgesamt stimmig zu Film abgestimmt.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Die zusätzlichen Extras scheinen auf den ersten Blick reichlich und informativ zu wirken, die Ernüchterung folgt gleich im Anschluss. Sehr kurzweilige Einblicke und Informationen, Fans werden hier keine Freudensprünge veranstalten.
Zusätzliche Infos: Letzter Teil der Reihe.
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Ja! Vorhanden.
VÖ-Kauf: 06. Juli 2017.
/www.constantin-film.de/