| Bewertung: |
Wenn Antonio Banderas und Oscarpreisträger Ben Kingsley gemeinsam vor der Kamera stehen, sind die Erwartungen automatisch etwas höher. Security kann diese Starpower durchaus für sich nutzen, denn beide verleihen dem Film eine Präsenz, die über weite Strecken trägt. Gerade deshalb fällt umso mehr auf, dass das eigentliche Problem nicht vor, sondern hinter der Kamera liegt.
Regisseur Alain Desrochers liefert handwerklich solide Action ab und versteht es durchaus, einzelne Konfrontationen ordentlich in Szene zu setzen. Doch sobald die Handlung Fahrt aufnehmen soll, zeigt sich schnell, dass Story und Aufbau kaum eigene Akzente setzen. Vieles wirkt vertraut, austauschbar und folgt bekannten Mustern, die man bereits unzählige Male gesehen hat.
Die größte Schwäche bleibt deshalb die fehlende Spannung. Nicht, weil es an Action mangelt, sondern weil Atmosphäre und Dramaturgie kaum Überraschungen zulassen. Bereits früh zeichnet sich ab, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, wodurch viele Szenen ihre eigentliche Wirkung verlieren. Das Finale wirkt dadurch weniger wie ein Höhepunkt als vielmehr wie die logische Bestätigung dessen, was längst zu erwarten war.
Dennoch gelingt es dem Film, seinen Unterhaltungswert aufrechtzuerhalten. Das liegt in erster Linie an Antonio Banderas und Ben Kingsley, die selbst einer recht gewöhnlichen Geschichte noch genügend Gewicht verleihen. Ihre Präsenz sorgt dafür, dass Security trotz aller Vorhersehbarkeit nie völlig belanglos wird.
Unterm Strich bleibt ein routiniert inszenierter Action-Thriller, dessen Handlung zwar deutlich von der Stange kommt, der dank seiner prominenten Besetzung aber dennoch ordentlich unterhält. Kein Genre-Highlight, jedoch ein durchaus solider Film für einen unkomplizierten Abend. |
| Darsteller: |
Antonio Banderas (Black Butterfly), Ben Kingsley (Prince of Persia), Liam McIntyre, Gabriella Wright, Chad Lindberg, Yana Marinova, Cung Le, Mark Rhino Smith, Jiro Wang. |