


| Molly (Brittany Allen) ist mit ihrem Freund Nick in der Wüste von Nevada unterwegs, als ihr Wagen irgendwo im Nirgendwo stecken bleibt. Ungünstiger könnte der Moment nicht sein, denn sie befinden sich mitten in einer Apokalypse und ein Zombie nähert sich, der es auf Nicks Innereien abgesehen hat. Der entsetzten Molly bleibt nichts anderes übrig, als mit ihren hochhackigen Tretern quer durch die Wüste zu fliehen – stets mit ihrem hartnäckigen neuen Verehrer im Schlepptau. Bis an die Zähne bewaffnet mit Wodka, Kokain, Kippen und Tampons versucht sich die junge Frau in Richtung Zivilisation durchzuschlagen. Doch zwischen Hitze und dunklen Nächten wird ihr klar, dass eine wandelnde Leiche noch das Geringste ihrer Probleme ist. | |
| Originaltitel: | It Stains the Sands Red |
| Regie: | Colin Minihan. |
| Drehbuch: | Colin Minihan, Stuart Ortiz. |
| Darsteller: | Brittany Allen, Juan Riedinger, Merwin Mondesir, Kristopher Higgins, Andrew Supanz, Nico David, Michael Filipowich. |
| Genre: | Thriller/Drama. |
| Land: | USA |
| FSK: | 18 Jahre. |
| Laufzeit: | 93 Minuten. |
| Bildformat: | 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p) |
| Sprachen: | Deutsch, Englisch. |
| Tonsystem: | DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1 |
| Untertitel: | – |
| Extras: | Making of, On the Set, Trailer. |
| Vertrieb: | EuroVideo Medien GmbH |
| Filmbewertung: | It Stains the Sands Red gehört zu den angenehm überraschenden Vertretern des Zombiegenres. Bereits nach kurzer Zeit wird deutlich, dass hier nicht einfach das nächste 08/15-Gemetzel vom Fließband serviert wird, sondern ein Film, der bewusst eigene Wege gehen möchte. Soundtrack, Landschaften, Kulissen und die gesamte Inszenierung sind harmonisch aufeinander abgestimmt und erzeugen ein durchweg stimmiges Gesamtbild. Gerade die endlosen Wüstenlandschaften verleihen dem Film eine besondere Atmosphäre und sorgen dafür, dass sich das Geschehen deutlich von vielen anderen Zombieproduktionen abhebt. Dabei setzt der Film weniger auf permanente Schockmomente oder klassische Horrormechanismen. Zwar gibt es durchaus einige derbe Szenen, bei denen auch schon einmal die Eingeweide fliegen, doch als reinen Horrorfilm würden wir It Stains the Sands Red nicht bezeichnen. Vielmehr wirkt das Werk wie ein Thriller mit deutlichen Dramaelementen, der seine Spannung aus der ungewöhnlichen Situation und seiner Hauptfigur zieht. Genau dieser Ansatz macht den Film so interessant. Statt auf Massen von Untoten oder große Actionsequenzen zu setzen, konzentriert sich die Geschichte auf eine deutlich persönlichere Ebene. Dadurch entsteht eine ungewöhnliche Dynamik, die dem Genre frischen Wind verleiht und stellenweise sogar erstaunlich neuartig wirkt. Der Film beweist, dass man auch innerhalb eines längst ausgereizt geglaubten Genres noch interessante Ideen finden kann. Gerade weil er viele bekannte Muster bewusst vermeidet, bleibt er lange im Gedächtnis. Ein atmosphärischer, ungewöhnlicher und angenehm eigenständiger Beitrag zum Zombiegenre, der mehr Thriller als Horrorfilm ist und genau deshalb so gut funktioniert. Empfehlenswert! |
| Bildbewertung: | Neben den sehr hellen Kontrast überzeugt das Bild mit einer gestochen klaren Schärfe und kräftiger Farbwiedergabe. Der Schwarzwert ist nicht perfekt aber ordentlich. |
| Tonqualität: | Die Dialoge stehen hier eindeutig im Vordergrund und sind somit sehr dynamisch und durchgehend klar verständlich. Doch frontlastig kommt der Ton keinesfalls daher. Sauber! |
| Bonusbewertung: | Einige kleine aber feine Einblicke von den Dreharbeiten. |
| Zusätzliche Info: | Die Hauptdarstellerin hat die deutsche Synchronstimme von Sandra Schwittau (Bart Simpson, Annie Spadaro aus Caroline in the City). |
| Abspann: | Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr. |
| Wendecover: | Ja. |
| VÖ-Kauf: | 06. Oktober 2017 |
| EAN: | – |
| Weitere Infos: | www.eurovideo.de |
| Easter Eggs: | Keine. |