


Natalie feiert nachts im Stadtpark mit Freunden ihren Geburtstag. Plötzlich taucht ein Haufen finsterer Gestalten auf. Was zunächst nach einem Halloween-Spaß aussieht, wird bald blutiger Ernst. Die blutrünstige Bande metzelt alles nieder. Lediglich Natalie kann sich im Van verschanzen und überlebt. Da aber keine Leichen zu finden sind und es bis auf merkwürdigen grünem Schleim auch keinerlei Spuren gibt, glaubt ihr niemand. Die neugierige Hobbyfilmerin Paula geht der Sache auf eigene Faust nach. Gemeinsam mit Natalie und ihrem Freund Steven will sie an Halloween beim „Battle of the Hands“ die Kreaturen zurück in die Hölle schicken…
Sie scheinen aus einer anderen Welt zu kommen. Mit tödlicher Grausamkeit verfolgen sie ihre Opfer. Sie kennen keine Gefühle und kein Mitleid. Und sie scheinen unverwundbar. Sie sind keine gewöhnlichen Verkörperungen des Bösen – Sie sind „Neon Maniacs“!
Originaltitel: Neon Maniacs
Regie: Joseph Mangine.
Drehbuch: Mark Patrick Carducci.
Darsteller: Clyde Hayes, Leilani Sarelle, Donna Locke, Victor Brandt, David Muir, Marta Kober, P.R. Paul, Jeff Tyler, Amber Denyse Austin, James Acheson.
Genre: Horror/Trash.
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: –
Extras: Original Trailer, Interview mit Special Make-Up Artist Allan Apone, Isolated „Music Only“ Track.
Vertrieb: Alive – Vertrieb und Marketing/DVD
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Neonlicht. Kunstblut. Gummimonster. Mehr braucht Neon Maniacs eigentlich nicht, um genau das zu sein, was er sein möchte. Ein Film, der sich irgendwo zwischen Horror, B-Movie und purem Trash eingenistet hat und sich dort bis heute pudelwohl fühlt. Natürlich sieht man dem Film sein kleines Budget in beinahe jeder Minute an. Die Effekte, die Darsteller und manche Ausstattung schreien förmlich danach, dass hier eher mit Leidenschaft als mit Geld gearbeitet wurde. Und genau das macht erstaunlich viel Spaß. Denn trotz aller offensichtlichen Schwächen besitzen die Neon-Monster eine Ausstrahlung, die man kaum beschreiben kann. Irgendwie billig, irgendwie schräg – und irgendwie verdammt cool.
Besonders merkt man den Machern an, dass sie ihre Ideen nicht einfach heruntergekurbelt haben. Ob die Szenen in der U-Bahn oder das herrlich chaotische Finale auf der Schulparty – überall steckt sichtbar Mühe drin. Vielleicht funktioniert nicht jede Szene so, wie sie gedacht war, aber genau dadurch entsteht dieser unverwechselbare Charme, den man mit Geld allein niemals kaufen könnte. Aus heutiger Sicht darf man über vieles herzlich lachen. Allerdings nicht auf Kosten des Films, sondern gemeinsam mit ihm. Neon Maniacs nimmt sich nie wichtiger, als er ist, und entwickelt dadurch genau jene sympathische Lockerheit, die viele Hochglanzproduktionen vermissen lassen.
Am Ende bleibt deshalb keine Horror-Perle im klassischen Sinn, sondern eine leuchtend bunte Neon-Trash-Perle, die man als Fan solcher Filme einfach mögen muss. Und weil für Trash ohnehin ganz eigene Regeln gelten, lautet unser Urteil ganz selbstverständlich: Gut.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Ein wenig blass um die Nase und der Kontrast ist noch eine Spur zu dunkel, doch ansonsten ist das Bild ganz ordentlich umgesetzt worden.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Retro-Sound der sich hier aber sehr sauber präsentiert.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Extras wurde irgendwie nicht erwartet, doch es gibt einige kleine aber feine.
Zusätzliche Infos: Deutscher Filmtitel war früher „Maniacs – Die Horrorbande“.
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4042564180565
VÖ-Kauf: 27. Oktober 2017
www.alive-ag.de/
cmv-laservision.de