


Inae hat in ihrem Job als weiblicher Bodyguard schon viele harte Erfahrungen machen müssen. Doch nichts hat sie auf den Schock vorbereitet, als ihre kleine Schwester Eunhye eines Tages nicht von der Schule nach Hause kommt. Da sich weder die Polizei noch die Lehrer für das Verschwinden interessieren, verfolgt Inae die Spur auf eigene Faust: Ein übler Streich von Mitschülerinnen ist eskaliert, so dass Eunhye in die Fänge von Gangstern und Zuhältern geraten ist. Immer tiefer stößt Inae in den Sumpf des Verbrechens vor und deckt ein Komplott auf, das sich bis in höchste politische Kreise zieht. Die Jagd auf die Kidnapper steigert sich schließlich zu einem gnadenlosen Rachefeldzug.
Originaltitel: No Mercy.
Regie: Lim Kyeong-Teak.
Drehbuch: Kim Min.
Darsteller: Lee Si-young, Park Se-wan, Lee Jun-hyuk.
Genre: Rache / Action
Land: South Korea
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 94 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Koreanisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1, DTS-HD 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Busch Media Group.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Wer bei No Mercy auf große Dialoge oder eine ausgefeilte Geschichte hofft, sollte seine Erwartungen besser gleich etwas herunterschrauben. Dieser Film kennt seine Prioritäten – und die liegen eindeutig in den Kampfszenen. Gerade dort zeigt der südkoreanische Action-Thriller, was in ihm steckt. Die Auseinandersetzungen sind kompromisslos, hervorragend choreografiert und teilweise derart hart inszeniert, dass die Freigabe ab 18 Jahren mehr als nachvollziehbar erscheint. Hier wird nichts beschönigt, die Gewalt trifft mit voller Wucht.
Schade nur, dass das Drehbuch mit dieser Intensität nicht mithalten kann. Die Handlung bleibt erstaunlich dünn, was zwar bei einem klassischen Rachefilm noch zu verschmerzen wäre, die Dialoge hingegen reißen den Film immer wieder unnötig aus seinem Rhythmus. Vieles wirkt unfreiwillig peinlich und wird durch die deutsche Synchronisation leider noch zusätzlich verschärft. Optisch hinterlässt No Mercy dagegen einen durchaus ordentlichen Eindruck. Die Inszenierung besitzt einige starke Momente und versteht es immer wieder, die Härte der Kämpfe wirkungsvoll einzufangen. Trotzdem schleichen sich zwischendurch immer wieder kleinere Längen ein, die das Tempo spürbar ausbremsen und den ansonsten geradlinigen Verlauf etwas ermüdend wirken lassen.
Als schließlich der Abspann näher rückt, bleibt zudem das Gefühl zurück, dass das Finale mehr hätte sein dürfen. Nach all der aufgebauten Härte wirkt das Ende überraschend unspektakulär und hinterlässt einen leicht enttäuschenden Eindruck. So bleibt No Mercy vor allem wegen seiner kompromisslosen Fights in Erinnerung. Für Actionfans dürfte das bereits Grund genug sein, einen Blick zu riskieren. Wer allerdings auf eine ebenso starke Geschichte hofft, wird feststellen, dass hier deutlich mehr Schläge als gute Dialoge ausgeteilt werden.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Farbwiedergabe zeigt sich etwas zu kräftig, das Blut hat dadurch einen leichten Trash-Faktor. Auch einige Körnungen muss man in Kauf nehmen. Ansonsten überzeugt das Bild mit einer klaren Schärfe und mit einem hervorragenden Kontrast.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die deutsche Fassung erklingt matt und platt, trotz ausreichender Dynamik und klaren Dialogen. Atmosphärisches und räumliches gibt es was so gut wie nichts!
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Außer dem Trailer gibt es hier nichts!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4260080327527
VÖ-Kauf: 16. August 2019.