


Dreieinhalb Jahre sind seit den letzten grauenhaften Morden vergangen. Sidney Prescott versucht, ein ganz normales Leben zu führen. Inzwischen beginnen in Hollywood die Dreharbeiten zu „Stab 3“, einem Film über die Woodsboro-Morde. Aber auf dem Set schlägt der maskierte Killer wieder zu.Er hat es auf Sidney abgesehen. Diesmal endgültig. Sidneys Albträume werden wahr. Um sie aus ihrem Versteck zu locken, legt er eine blutige Spur. Ihr alter Freund Dewey und Sensationsjournalistin Gale Weathers sind zur Stelle, doch der brutale Killer hält sich nicht an das Drehbuch…
Originaltitel: Scream 3
Regie: Wes Craven (Red Eye).
Drehbuch: Ehren Kruger (Ring).
Darsteller: Neve Campbell (Wild Things), Courteney Cox (Cocoon 2), David Arquette (Arac Attack), Jamie Kennedy (Die Maske 2), Live Schreiber (Das Omen), Patrick Dempsey (Transformers 3), Kelly Rutherford (Gossip Girl), Scott Foley (Felicity), Emily Mortimer (Lars und die Frauen), Parker Posey (Lost in Space), Patrick Warburton (Seinfeld), Lance Henriksen (Aliens), Carrie Fisher (Star Wars), Heather Matarazzo (Plötzlich Prinzessin), Deon Richmond (Another Teen Movie).
Genre: Horror / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 116 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar, Alternatives Ende, Geschnittene Szenen, Outtakes, Behind the Scenes, Musikvideo: CREED „What if“, Interviews, Original-Trailer.
Vertrieb: Paramount Pictures
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Kaum ein Film der gesamten Reihe wurde so unterschiedlich aufgenommen wie Scream 3. Für viele Fans gilt ausgerechnet dieser Teil bis heute als das Schlusslicht der Reihe. Betrachtet man den Film jedoch mit etwas Abstand, entsteht ein völlig anderes Bild. Fast wirkt es, als sei Wes Cravens dritter Ausflug nach Woodsboro seiner Zeit ein Stück voraus gewesen und erst Jahre später wirklich verstanden worden. Während die ersten beiden Filme stärker auf klassischen Suspense setzen, erlaubt sich Scream 3 deutlich mehr Freiheiten. Der Humor tritt stärker in den Vordergrund, die Selbstironie wird noch offensiver ausgespielt und der Film nimmt sich selbst längst nicht mehr so ernst. Genau das verleiht ihm heute einen ganz eigenen Charme. Statt krampfhaft den Vorgänger kopieren zu wollen, entwickelt er eine angenehm ironische Leichtigkeit, die ihn unverwechselbar macht.
Natürlich gibt es Szenen, die bewusst weit über das Ziel hinausschießen. Die Erscheinungen von Sidneys verstorbener Mutter oder die Motivation von Ghostface bewegen sich hart an der Grenze des Glaubwürdigen. Dennoch fügen sich gerade diese überdrehten Momente erstaunlich stimmig in den Gesamtverlauf ein. Scream 3 lebt davon, Grenzen auszutesten und das Publikum immer wieder zwischen Ernst und augenzwinkernder Überzeichnung schwanken zu lassen. Auch die Besetzung bleibt eine der großen Stärken. Neve Campbell, Courteney Cox und David Arquette bilden erneut das Herzstück der Geschichte, während Patrick Dempsey, Parker Posey, Scott Foley und Lance Henriksen frische Akzente setzen. Besonders Parker Posey sorgt mit ihrer herrlich überdrehten Darstellung für einige der unterhaltsamsten Momente des gesamten Films.
Rückblickend hatte Scream 3 vor allem ein Problem: Er musste damals als vermeintlicher Abschluss einer außergewöhnlichen Trilogie bestehen. Unter diesem Blickwinkel wirkte das Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ für viele Zuschauer nicht erfüllt. Seit 2011 existiert dieses Problem jedoch nicht mehr. Die Reihe wurde fortgesetzt, neue Kapitel kamen hinzu und genau dadurch lässt sich der dritte Teil heute deutlich entspannter betrachten. Vielleicht liegt genau darin seine größte Stärke. Befreit von der Last, ein endgültiges Finale sein zu müssen, entfaltet Scream 3 heute eine Wirkung, die ihm lange abgesprochen wurde. Ironisch, selbstbewusst, herrlich verspielt und weitaus besser, als sein Ruf vermuten lässt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Paramount hat keine neue HD Abtastung in die Wege geleitet, sondern einfach komplett mit Menü und Extras der früheren Veröffentlichungen von Kinowelt/Studiocanal übernommen. Das Ganze ist qualitativ solide aber nicht mehr auf den neusten Stand.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Paramount hat keine neue HD Abtastung in die Wege geleitet, sondern einfach komplett mit Menü und Extras der früheren Veröffentlichungen von Kinowelt/Studiocanal übernommen. Das Ganze ist qualitativ solide aber nicht mehr auf den neusten Stand.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Die einzige Neuerung ist das Blu-ray Cover. Es fehlen zudem der Kurzfilm „Viergeteilt im Morgengrauen“ und dessen Extras. Immerhin war das der Vorfilm im Kino.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 5053083244767
VÖ-Kauf: 06. Januar 2022
www.paramount.de