


Der New Yorker Taxifahrer Vinny hat eine große Leidenschaft: er liebt Horrorfilme und die Schauspielerin Jana Bates. Vinnys größter Traum ist, einmal einen eigenen Horrorfilm zusammen mit seiner Lieblingsdarstellerin zu drehen. Um seinem Traum etwas näher zu kommen, entschließt er sich, samt seiner Filmausrüstung nach Cannes zu den Filmfestspielen zu fliegen. Auch Jana Bates ist in Cannes, sie erwartet dort eine wichtige Auszeichnung. Doch es wartet ein grausames Horrorspektakel auf sie und diesmal ist es kein Film, sondern die blutige Realität…
Originaltitel: The Last Horror Film
Regie: David Winters.
Drehbuch: Judd Hamilton, David Winters, Tom Klassen.
Darsteller: Joe Spinell, J’Len Winters, John Kelly, Simone Overman, Malgosia Casey, Patty Salier, Chip Hamilton, George Valismis.
Genre: Horror / Komödie
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 87 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Diverse Trailer, Audiokommentar mit Luke Walter, Intro mit Lloyd Kaufmann, „My best Maniac“: Gespräch mit Joe Spinells Kumpel Luke Walter; Interview mit „Maniac“-Regisseur William Lustig, „Mr. Robbie“ aka „Maniac 2“, Kurzfilm von Buddy Giovinazzo, Kinoaushang, umfangreiche Bildergalerie, animierte interaktive Menüs.
Vertrieb: cmv-laservison / AL!VE AG
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Schon der deutsche Titel sorgt bis heute für Verwirrung. Denn trotz des Namens hat The Last Horror Film mit dem Kultfilm Maniac nahezu nichts gemeinsam. Eine echte Fortsetzung ist das Werk nicht. Lediglich Hauptdarsteller Joe Spinell kehrt zurück und spielt erneut einen psychisch angeschlagenen Mann – ansonsten erzählt der Film eine vollkommen eigenständige Geschichte.
Dass Regisseur David Winters hier kein makelloses Meisterwerk abliefert, wird allerdings schnell deutlich. Die oftmals hektische und zittrige Kameraarbeit wirkt stellenweise eher anstrengend als stilbildend, viele Dialoge sind hölzern geschrieben und die schauspielerischen Leistungen schwanken erheblich. Gerade in den ruhigeren Szenen fehlt es den Figuren häufig an Glaubwürdigkeit, wodurch manche Momente unfreiwillig komisch erscheinen.
Dennoch besitzt der Film eine eigenartige Faszination. Als Stalker-Thriller funktioniert er überraschend ordentlich und entwickelt mit zunehmender Laufzeit eine unangenehme Atmosphäre. Joe Spinell verleiht seiner Figur erneut jene Mischung aus Besessenheit, Unsicherheit und Wahnsinn, die ihn bereits in Maniac so eindrucksvoll machte. Auch wenn die Inszenierung nicht immer überzeugt, bleibt seine Präsenz einer der größten Pluspunkte des Films.
Interessanterweise lockert The Last Horror Film seine düstere Grundstimmung immer wieder mit skurrilen und teilweise herrlich absurden Situationen auf. Gerade diese Mischung aus Thriller und schwarzem Humor verleiht dem Film einen ganz eigenen Charakter. Nicht jeder Gag sitzt, doch einige Szenen besitzen tatsächlich einen unerwarteten Unterhaltungswert und verhindern, dass die Handlung völlig in Ernsthaftigkeit versinkt.
Wirklich stark wird der Film allerdings erst im Finale. Dort gelingen mehrere gelungene Wendungen, die das zuvor teilweise holprige Geschehen deutlich aufwerten. Plötzlich ergibt vieles einen neuen Zusammenhang und die Geschichte entwickelt eine Dynamik, mit der man zuvor kaum gerechnet hätte. Gerade dieses überraschende Ende sorgt dafür, dass der Film insgesamt deutlich positiver in Erinnerung bleibt, als es sein Mittelteil zunächst vermuten lässt.
Natürlich darf man hier weder eine besonders raffinierte Inszenierung noch einen psychologisch ausgefeilten Thriller erwarten. Vieles wirkt improvisiert, manches sogar unfreiwillig schräg. Doch genau diese unperfekte Machart verleiht dem Film gleichzeitig einen gewissen Charme, den viele moderne Hochglanzproduktionen nicht besitzen.
Wer sich also vom irreführenden Titel löst und Maniac II – Love to Kill als eigenständigen Film betrachtet, entdeckt einen ungewöhnlichen Stalker-Thriller mit einigen Schwächen, aber ebenso einigen überraschenden Qualitäten. Das starke Finale, Joe Spinells intensive Darstellung und die skurrile Atmosphäre machen den Film letztlich deutlich interessanter, als es seine technischen und schauspielerischen Mängel zunächst vermuten lassen. Kein Klassiker – aber ein eigenwilliger Genrebeitrag, der gerade durch sein überraschendes Ende noch einmal ordentlich an Stärke gewinnt.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Vor Filmbeginn gibt es die Mitteilung dass bei einigen Szenen aus Gründen unterschiedliches Material verwendet wurde um die bestmögliche Qualität zu liefern. Im der Tat wurde einiges raus geholt. Dennoch sind viele Szenen unscharf und insgesamt unruhig, allerdings weil der Film eben schlampig gedreht wurde.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Ton präsentiert sich nicht immer ganz sauber, aber ist dennoch durchgehend klar verständlich und sehr dynamisch.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial bietet überraschend gutes Material mit guten Informationen. Zusätzlich gibt es einen recht netten Kurzfilm.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: 4260403753538
VÖ-Kauf: 23. September 2022.
www.cmv-laservision.de