


Madison Shaw kehrt in das Haus zurück, in dem vor Jahren ihre kleine Schwester getötet wurde – von ihrer eigenen Mutter. In dem Haus seien böse Mächte, die sie dazu getrieben haben, diese grausame Tat zu begehen. Nun soll es abgerissen werden und Madison will sich verabschieden. Sie will diese schreckliche Geschichte hinter sich lassen. Denn auch sie selbst entkam nur knapp dem Wahnsinn ihrer Mutter und hat es überlebt. seither plagen böse dunkle Träume die junge Frau. Zusammen mit ihrem Verlobten Jake und ihrer Cousine Izzy will Madison dem nun ein Ende bereiten. Doch da haben die drei die Rechnung ohne die Geister des Hauses gemacht. Denn kaum im Haus, lassen sie sie nicht mehr gehen. Beginnt der Albtraum jetzt von vorne?
Originaltitel: Darkness Rising
Regie: Austin Reading.
Drehbuch: Vikram Weet.
Darsteller: Tara Holt (American Horror Story), Bryce Johnson (Willow Creek), Katrina Law (Ohne jeden Ausweg), Heather Mazur, Christian Ganiere.
Genre: Horror
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 80 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Tiberius Film GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Manche Spukhäuser knarren, andere flüstern – und dann gibt es jene, die ihre Besucher gar nicht erst wieder loslassen wollen. Mother of Darkness – Das Haus der dunklen Hexe gehört eindeutig zur letzten Kategorie. Große Neuerfindungen des Genres sollte man dabei zwar nicht erwarten, denn die Geschichte bewegt sich überwiegend auf vertrautem Horror-Terrain, doch manchmal reicht eine gute Atmosphäre eben aus, um Bekanntes wieder angenehm unheimlich wirken zu lassen.
Genau darin liegen die größten Stärken des Films. Mit überschaubaren Mitteln baut Regisseur Austin Reading eine düstere Stimmung auf, die sich langsam, aber stetig verdichtet. Das Haus selbst entwickelt dabei fast eine eigene Persönlichkeit und wird mehr als nur zur Kulisse. Hinter jeder Ecke scheint etwas zu lauern, sodass selbst vorhersehbare Momente ihre Wirkung nicht völlig verlieren.
Besonders die handfesten Horroreffekte wissen zu gefallen. Einige Einfälle geraten erfreulich böse und treffen genau den richtigen Nerv zwischen Schock und makabrem Vergnügen. Dazu kommt ein angenehmes Erzähltempo, das den Film nie unnötig ausbremst und dafür sorgt, dass sich die Spannung konstant hält.
Auch die Besetzung macht ihre Sache überraschend ordentlich. Gerade weil die Figuren glaubwürdig genug wirken, funktionieren viele der fiesen Situationen deutlich besser, als es die eher klassische Geschichte zunächst vermuten lässt.
Natürlich bleibt Mother of Darkness in vielen Momenten vorhersehbar. Wirklich überraschen möchte der Film kaum. Trotzdem entwickelt sich daraus ein kleiner Horror-Geheimtipp, der weniger durch Originalität als vielmehr durch seine dichte Atmosphäre, seine gelungenen Effekte und sein Gespür für angenehm finstere Stimmung überzeugt. Nicht revolutionär – aber verdammt effektiv.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast zeigt sich ausreichend hell, der Schwarzwert präsentiert sich satt. Der Detailgrad ist auch nicht zu verachten und die Schärfe kommt durchgehend klar daher.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Viel Dynamik und schöne räumliche Soundeffekte, doch die Dialoge übertönen leider vieles wodurch einige Effekte etwas dumpf erklingen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es hier leider nur den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 05. Juli 2018
www.tiberiusfilm.de