


Nachdem die Elfe Clementine dem Weihnachtsmann letztes Jahr geholfen hat, das große Fest zu retten, hat er auch in diesem Jahr wieder einen Spezialauftrag für sie: Santa hat für seinen Schlitten mehrere Powerstationen, die ihn am Weihnachtsabend mit der nötigen Energie versorgen sollen. Eine davon, die Gaststätte Northern Lights Mountain in Vermont hat kürzlich den Besitzer gewechselt und steht kurz vor der Schließung, denn die neue Eigentümerin Mackenzie möchte das Objekt mit so viel Gewinn wie möglich verkaufen. Santa beauftragt Clementine nicht nur damit, Mackenzie bei der Renovierung der Gaststätte zu unterstützen, sondern ihr gleichzeitig auch dabei zu helfen, sich wieder an die Freude am Weihnachtsfest zu erinnern. Aber das ist leichter gesagt, als getan…
Originaltitel: Northpole: Open for Christmas.
Regie: Douglas Barr.
Drehbuch: Gregg Rossen, Brian Sawyer, Tippi Dobrofsky, Neal H. Dobrofsky.
Darsteller: Bailee Madison (Meine erfundene Frau), Lori Loughlin (Full House), Dermot Mulroney (Die Familie Stone), Paul Stewart, Marcia Bennett, Ava Telek, James Thomas.
Genre: Weihnachtsfilm.
Land: USA.
FSK: 0 Jahre.
Laufzeit: 86 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1 MA, DTS-HD 5.1 MA
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer, Bildergalerie.
Vertrieb: KSM Film GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Weihnachtsfilme gibt es unzählige. Nur die wenigsten schaffen es jedoch, dieses besondere Gefühl einzufangen, das man mit der Adventszeit verbindet. Northpole: Open for Christmas gehört genau zu diesen seltenen Ausnahmen. Als Fortsetzung von Zauber einer Weihnachtsnacht, ebenfalls von KSM Film veröffentlicht, knüpft der Film nicht nur an seinen Vorgänger an – er übertrifft ihn sogar in nahezu jeder Hinsicht.
Schon nach wenigen Minuten breitet sich eine Atmosphäre aus, die man kaum beschreiben, sondern vielmehr erleben muss. Verschneite Kulissen, liebevoll gestaltete Dekorationen, stimmungsvolle Effekte und ein märchenhaftes Produktionsdesign verschmelzen zu einer Weihnachtswelt, in der man am liebsten selbst für einen Augenblick verweilen möchte. Hier wird Weihnachten nicht bloß als Hintergrund genutzt, sondern ist in jeder Einstellung spürbar.
Die Geschichte selbst beschreitet dabei keine neuen Wege. Überraschende Wendungen oder außergewöhnliche Ideen sucht man vergeblich. Das ist allerdings auch gar nicht ihr Anliegen. Viel wichtiger ist die Wärme, mit der sie erzählt wird. Jeder Moment scheint darauf ausgerichtet zu sein, Geborgenheit zu vermitteln und den Zauber der Weihnachtszeit in den Vordergrund zu stellen. Gerade diese Ehrlichkeit macht den Film so sympathisch.
Auch die Besetzung fügt sich harmonisch in dieses festliche Gesamtbild ein. Niemand drängt sich unnötig in den Vordergrund, stattdessen entsteht ein Zusammenspiel, das ebenso leicht wie glaubwürdig wirkt und den märchenhaften Charakter der Geschichte zusätzlich unterstreicht.
Northpole: Open for Christmas möchte weder modern noch besonders originell sein. Er erinnert vielmehr an jene Weihnachtsfilme, die man Jahr für Jahr gern wieder hervorholt, weil sie genau das schenken, was man sich von ihnen erhofft: Wärme, Hoffnung und das Gefühl, dass die Welt für einen kurzen Moment ein wenig freundlicher sein kann.
Vielleicht liegt genau darin seine größte Stärke. Manche Filme erzählen Geschichten. Dieser Film schenkt Weihnachtsstimmung. Und davon kann man gerade zur schönsten Zeit des Jahres bekanntlich nie genug bekommen. Für die ganze Familie eine wundervoll verpackte Einladung, sich gemeinsam vom Zauber der Weihnacht verzaubern zu lassen.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Leider wird der Film nicht in 3D veröffentlicht, dabei hätte sich das gelohnt. Denn auch in 2D sticht eine 3D-Atmosphäre hervor die mit einer glasklaren Schärfe, strahlenden Farben und mit einem ausgezeichnet hellen Kontrast ausgezeichnet hervorgehoben wird. Ein zauberhaft klares Bild, fast märchenhaft.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Sound bietet klare und dynamische Dialoge, doch auch die weihnachtlichen Nebengeräusche erklingen sich hervorragend ein. Dennoch räumlich ist da wenig zu hören.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Magere Extras!
Zusätzliche Infos: Fortsetzung von „Zauber einer Weihnachtsnacht“. Einen dritten Teil gibt es allerdings nicht.
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Ja! Vorhanden.
VÖ-Kauf: 23. Oktober 2017.
www.ksmfilm.de