


Juan Darcia ist ein Junge an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Er lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter in einem von knallharten Gangs kontrollierten Viertel. Sein Onkel, ein ehemaliges Gang-Mitglied, der aus dem Knast entlassen wurde, ist für ihn der Bezugspunkt, sich in dieser rauen Welt zurechtzufinden. Doch er muss nicht nur mit den Problemen eines typischen Jugendlichen und seinen ständigen Gedanken an Mädchen kämpfen, sondern auch mit den Gesetzesvertretern, die kein bisschen Toleranz für seine Gang-Verbindungen zeigen.
Originaltitel: Strike One
Regie: David Llauger Meiselman.
Drehbuch: Howard Cohen, Lawrence Smilgys.
Darsteller: Alan Corral (Danny Trejo (Machete), James Russo (Donnie Brasco), French Stewart (Hinterm Mond gleich links), Billy Gallo, Alma Martinez, Reginald VelJohnson, Johnny Ortiz.
Genre: Drama.
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 99 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: –
Extras: Trailershow.
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Zwischen Hoffnung und Aussichtslosigkeit, zwischen Schuld und einer zweiten Chance versucht Strike One, mehr zu sein als nur ein gewöhnliches Straßendrama. Regisseur David Llauger Meiselman widmet sich einer Geschichte, die von gesellschaftlichen Problemen, persönlichen Entscheidungen und den Folgen eines einzigen Augenblicks erzählt – Themen, die grundsätzlich reichlich Stoff für ein intensives Drama bieten. Gerade deshalb fällt auf, wie viel Potenzial in dieser Geschichte steckt. Immer wieder blitzen bewegende und inspirierende Momente auf, die erkennen lassen, welche emotionale Kraft der Film hätte entfalten können. Die Grundidee besitzt Herz und möchte den Zuschauer zum Nachdenken anregen.
Leider bleibt es überwiegend bei diesen Ansätzen. Die kostengünstige Inszenierung macht sich häufig bemerkbar und nimmt vielen Szenen die Wirkung, die sie eigentlich verdienen würden. Hinzu kommt eine Besetzung, die den Figuren nur selten die notwendige Tiefe verleiht, wodurch wichtige emotionale Augenblicke überraschend blass ausfallen. Auch dramaturgisch entwickelt sich die Handlung nur sehr zurückhaltend. Statt Konflikte spürbar eskalieren zu lassen, bewegt sich der Film in einem gleichmäßigen Tempo vorwärts. Dadurch entsteht kaum jene Intensität, die ein Straßendrama dieser Thematik eigentlich benötigt.
Strike One ist deshalb keineswegs ein schlechter Film. Vielmehr hinterlässt er den Eindruck einer Produktion, die ihre besten Ideen nie vollständig ausschöpft. Die Geschichte besitzt bewegende und inspirierende Elemente, doch sie bleiben zu oft an der Oberfläche. Schade – denn aus diesem Stoff hätte ein deutlich eindringlicheres und emotionaleres Drama entstehen können.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Die Schärfe ist nicht immer klar und auch die Details schwächeln hin und wieder. Der Kontrast ist ein wenig zu dunkel und die Farben sind kraftlos.
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Tonqualität: 2 von 5 Soundboxen.
Eine schlechte Synchronisation und eine noch schlechtere Tonabmischung. Ebenfalls schwach!
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Keine zum Film.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4052912773981
VÖ-Kauf: 10. November 2017
https://www.studio-hamburg-enterprises.de