


Detective Jersey Callum und sein Assistent sollen die mysteriösen Todesfälle von drei chinesischen Kindern aufklären. Zusammen mit Alley Oates, einem Medium, wollen sie die Körper im Leichenschauhaus besichtigen. Dort bekommt Alley plötzlich Visionen von einem jahrhundertealten orientalischen Fluch, der sich nun erfüllt und unerwartet schreckliche Folgen hat. Davon noch völlig benommen, traut Alley ihren Augen nicht als im nächsten Moment die drei kleinen Leichen wieder lebendig werden! Aber sie sind keine harmlosen Kinder mehr, sondern kleine, Leichen fressende Dämonen, zähnefletschend und mit langen furchterregenden Krallen!
Originaltitel: The Boneyard
Regie: James Cummins.
Drehbuch: James Cummins.
Darsteller: Ed Nelson, Deborah Rose, Morman Fell, James Eustermann, Denise Young, Willie Stratford Jr., Phyllis Diller, Robert Yun Ju Ahn.
Genre: Horror / Fantasy
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 93 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0
Untertitel: —
Extras: Ausiokommentar, Trailer, Bildergalerie, alte VHS-Tonspur, Artworkgalerie, Trailer.
Vertrieb: cmv-laservision / Alive AG
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Hier wird nicht lange an der Tür geklopft – die Kinderdämonen stehen irgendwann einfach da und bringen eine ordentliche Portion Schrecken, Glibber und unfreiwilligen Humor mit. The Boneyard gehört zweifellos zu den Filmen, bei denen die Meinungen über einzelne Details auseinandergehen können, obwohl sich bei der grundsätzlichen Qualität vermutlich deutlich weniger Diskussion ergibt. Die Geschichte ist uninspiriert, von Anfang bis Ende reichlich unlogisch und auch die Besetzung schafft es nur selten, dem Geschehen die nötige Glaubwürdigkeit zu verleihen. Interessanter wird es ausgerechnet dort, wo der Film seine ernsten Absichten zunehmend verliert. Die kleinen Dämonen können durchaus schauerlich wirken und besitzen einen unangenehmen Look, der zumindest für einige ordentliche Gruselmomente sorgt. Dazu kommt jede Menge Glibber, der zuverlässig für den gewünschten Ekelfaktor sorgt. Wenn es schleimt, sabbert und irgendwo wieder etwas Unappetitliches aus einer Ecke kriecht, hat The Boneyard plötzlich mehr Persönlichkeit als in seinen erzählerisch ambitionierteren Momenten.
Denn wirklich ernst nehmen lässt sich das Ganze nur schwer. Vieles wirkt so unbeholfen inszeniert, dass die unfreiwillige Komik irgendwann zum eigentlichen Unterhaltungswert wird. Aus dem Horrorfilm wird zunehmend eine groteske Veranstaltung, bei der man weniger erschrickt als sich fragt, was als Nächstes noch aus dem Hut beziehungsweise aus dem Boneyard gezogen wird. Und spätestens gegen Ende bekommt das Ganze den Charme einer ziemlich zotteligen Puppenparty – nur eben mit deutlich mehr Glibber und wesentlich weniger Kindergeburtstag. Gerade diese Mischung macht den Film für Trash-Fans interessanter, als es seine schwache Geschichte zunächst vermuten lässt. The Boneyard möchte zwar Horror sein, landet aber immer wieder bei der Komödie. Die unfreiwillig komischen Momente, die grotesken Dämonenkinder und die klebrige Effekthascherei entwickeln gemeinsam einen ganz eigenen Unterhaltungswert. Anspruch sollte man dabei allerdings besser nicht unter dem Teppich suchen – dort könnten schließlich schon die nächsten Kinderdämonen lauern. Am Ende bleibt ein ausgesprochen kostengünstiger Trash-Streifen, der seine besten Momente nicht durch eine kluge Geschichte oder überzeugende Darsteller erreicht, sondern durch das, was eigentlich nur als Nebensache gedacht war: schauerliche Kinderdämonen, reichlich Schleim und eine Inszenierung, die sich irgendwann selbst in eine unfreiwillige Komödie verwandelt. The Boneyard ist sicherlich kein gelungenes Horrorwerk, aber als trashige Glibber-Veranstaltung besitzt der Film zumindest seinen ganz eigenen Charme.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Die Auflösung wirkt etwas körnig, aber wirkt das Format auch von 4:3 auf 16:9 hoch gerechnet. Doch die Schärfe wurde klar umgesetzt und der Kontrast zeigt sich recht hell. Lediglich der Schwarzwert zeigt sich schwach.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Der Ton wurde sauber umgesetzt, doch erklingt dieser nicht mehr als frontlastig und durchgehend matt. Dynamik kommt nur selten auf.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist ganz schön in die Jahre gekommen und der Audiokommentar ist an Langeweile kaum zu überbieten. Doch die alte VHS-Tonspur ist interessant.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4042564188684
VÖ-Kauf: 21. September 2018.
http://www.cmv-laservision.de