


Der junge Tony Washington (Jon Mikl Thor) verhindert einen Überfall auf ein Lebensmittelgeschäft und wird anschließend von den Tätern, einer brutalen Gang von Jugendlichen, überfahren und stirbt. Seine trauernde Mutter bittet ihre Freundin und Voodoo-Priesterin Molly Mokembe (Manuska Rigaud) ihren geliebten Sohn wieder zu beleben. Nach einer dunklen Zeremonie kehrt Tony aus dem Reich der Toten zurück, um als grauenvoller Rächer seine Mörder ins Jenseits zu befördern. Die gesamte Polizei steht vor einem Rätsel. Als nur noch zwei der Täter am Leben sind, macht Tony einen entscheidenden Fehler…
Originaltitel: Zombie Nightmare
Regie: Jack Bravman.
Drehbuch: John Fasano.
Darsteller: Adam West (Gnadenlos schön), Tia Carrere (Waynes World), Jon Mikl Thor, Manuska Rigaud, Frank Diezt, Linda Singer, Tony Blauer, Mark Kulik, John Fasano.
Genre: Horror / Fantasy
Land: Kanada
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 83 Minuten.
Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: —
Extras: Audiokommentar 1, Autiokommentar 2, Bildergalerie, Artworkgalerie, Making of, Trailer.
Vertrieb: cmv-laservision / Alive AG
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Voodoo-Horror trifft auf Kirmes-Trash und heraus kommt „Zombie Nightmare“ – ein Film, bei dem man sich schon nach wenigen Minuten fragt, ob hier eigentlich ernsthaft ein Horrorfilm entstehen sollte oder ob alle Beteiligten einfach beschlossen haben, gemeinsam möglichst viel Unsinn auf Zelluloid zu bannen. Story, Dialoge, Make-up, Masken und auch die Darsteller bewegen sich auf einem Niveau, das mit „Mumpitz“ noch ziemlich freundlich beschrieben ist. Für ernsthaften Horror fehlt es an nahezu allem, was einen solchen Film glaubwürdig oder zumindest atmosphärisch machen könnte. Die Handlung ist dabei so herrlich bescheuert, dass man sich gar nicht erst die Mühe machen sollte, nach einer tieferen Bedeutung zu suchen. Voodoo-Elemente, Zombies und eine Geschichte, die sich mehr schlecht als recht durch ihre eigenen Einfälle hangelt, ergeben eine Mischung, die unfreiwillig deutlich mehr Unterhaltung erzeugt als so mancher bewusst produzierte Trashfilm. Ernst nehmen kann man „Zombie Nightmare“ keine Sekunde. Die handwerklichen Schwächen sind so offensichtlich, dass sie regelrecht zum eigentlichen Unterhaltungswert werden. Besonders schön wird das in den Momenten, in denen die Inszenierung ihre eigene Physik völlig außer Kraft setzt. Wenn ein Zombie beispielsweise den Kopf eines Menschen gegen ein Auto knallt und das Blut bereits aus dessen Gesicht spritzt, bevor der Kopf das Fahrzeug überhaupt berührt hat, bleibt eigentlich nur noch herzhaftes Lachen. Für einen ernst gemeinten Horrorfilm wäre eine solche Szene schlicht katastrophal. Im Fall von „Zombie Nightmare“ gehört sie beinahe schon zur unfreiwilligen Spezialeffekt-Komödie, die sich durch den gesamten Film zieht. Man wartet förmlich auf den nächsten Moment, in dem die Realität endgültig verabschiedet wird. Ein wenig Präsenz bekommt das Werk allerdings durch seine Besetzung. Adam West und Tia Carrere verleihen diesem Trashfilm tatsächlich eine gewisse Aufmerksamkeit, die ihm ansonsten vermutlich fehlen würde. Beide Namen wirken innerhalb dieses völlig überdrehten Machwerks fast wie Fremdkörper und gerade deshalb interessant. Ihre Beteiligung macht aus „Zombie Nightmare“ zwar noch lange keinen guten Film, gibt dem Ganzen aber einen gewissen Starfaktor, der den absurden Charakter des Films zusätzlich unterstreicht. Der eigentliche heimliche Star ist allerdings der Soundtrack. Der ist erstaunlich abgefahren und wirkt stellenweise fast so, als würde er aus einem deutlich besseren und cooleren Film stammen. Während auf der Leinwand Masken, Make-up und Darsteller um die Wette stolpern, sorgt die Musik für eine ganz eigene Energie. Ausgerechnet dort, wo man bei einem solchen Film kaum noch etwas erwarten würde, findet sich etwas, das tatsächlich hängen bleibt. „Zombie Nightmare“ ist somit ein Trashwerk, das man weder ernst nehmen kann noch ernst nehmen sollte. Handwerklich ist vieles kompletter Unsinn, die Effekte sorgen unfreiwillig für Lachanfälle und die Geschichte lädt nicht gerade dazu ein, sich emotional auf die Untoten einzulassen. Trotzdem besitzt der Film etwas durchaus Sympathisches. Vielleicht liegt es genau an seiner völligen Unbekümmertheit und daran, dass man irgendwann aufhört, sich über seine Schwächen zu ärgern, und einfach Spaß daran bekommt. Ein schlechter Horrorfilm kann eben trotzdem ein unterhaltsamer Trashfilm sein – und „Zombie Nightmare“ hat zumindest genug Charme, um nicht völlig abstoßend zu wirken.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Die Details sind ganz ordentlich, die Schärfe punktet mit Klarheit und die Farben wirken natürlich. Der Schwarzwert zeigt sich nur durchschnittlich kräftig. Dennoch HD sieht irgendwie anders aus.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Klare und kräftige Dialoge und der Soundtrack erklingt sauber, doch ansonsten hat der Sound nichts zu bietet was den Film etwas aufpeppen könnte und kommt sehr frontlastig daher.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Zwei Audiokommentare und einige Standardextras sind vorhanden. Völlig ausreichend!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 40425641853300
VÖ-Kauf: 21. September 2018.
http://www.cmv-laservision.de