


Die gesamte Familie von Ella (Odeya Rush) wird wegen der zwielichtigen Geschäfte ihres Vaters kaltblütig ermordet. Währenddessen besucht sie nichtsahnend die Universität und wird selbst Zeugin einer schrecklichen Tat: Profikiller Stephen Lucas (Sam Worthington) ermordet zwei Menschen vor ihren Augen. Eigentlich steht auch sie auf seiner Abschussliste, doch er bringt es nicht übers Herz das junge Mädchen zu töten und gerät selbst ins Visier seiner Auftraggeber. Von nun an stehen beide auf der Todesliste und werden durch ganz Europa gehetzt. Sie versuchen diejenigen zu finden, die für den Mord an Ellas Familie verantwortlich sind, um Rache zu üben…
Originaltitel: The Hunter’s Prayer
Regie: Jonathan Mostow (Breakdown).
Drehbuch: John Brancato, Michael Ferris.
Darsteller: Sam Worthington (Terminator – Die Erlösung, Die Hütte), Odeya Rush (Gänsehaut), Martin Compston (Sweet Sixteen), Allen Leech (Grand Piano), Amy Landecker, Tina Maskell.
Genre: Action/Thriller
Land: USA/Spanien/Deutschland
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1 MA, DTS-HD 5.1 MA
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: LEONINE
Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Für kurzweilige Thriller-Unterhaltung ist The Hunter’s Prayer genau die richtige Jagd. Jonathan Mostow setzt seinen Actionstreifen von Beginn an rasant in Szene und sorgt dafür, dass die Handlung kaum Zeit zum Durchatmen lässt. Die Story selbst ist dabei allerdings eher Nebensache. Besonders viel Neues hat sie nicht zu erzählen und auch die Figurenzeichnung gehört nicht unbedingt zu den Dingen, die lange im Gedächtnis bleiben. Aber das ist hier auch nicht unbedingt das entscheidende Kriterium. Denn wenn die Jagd erst einmal beginnt, liefert The Hunter’s Prayer ziemlich genau das ab, was man von einem solchen Action-Thriller erwartet. Verfolgungen, Schießereien und ordentlich Tempo, dazu attraktive Kulissen, die dem Geschehen den nötigen filmischen Raum geben. Die Action ist spannend und wird mit genügend Druck präsentiert, sodass die eher überschaubare Geschichte zumindest nicht im Weg steht. Ganz frei von Routine ist die Inszenierung allerdings nicht. Hin und wieder wirkt das Ganze doch sehr nach bewährtem Muster abgearbeitet, als würde man genau wissen, welche Szene als Nächstes funktionieren soll. Überraschungen sind daher eher selten und auch die Geschichte selbst bleibt überschaubar. Dafür besitzt der Film genügend Tempo, um diese Schwächen nicht allzu schwer wiegen zu lassen.
Die Besetzung kann dabei ebenfalls einiges auffangen. Die bekannten Gesichter verleihen dem ansonsten recht geradlinigen Geschehen etwas mehr Gewicht und sorgen dafür, dass selbst die routinierteren Momente nicht völlig beliebig erscheinen. Gerade in einem Film, der seine Stärke eindeutig in der Bewegung und nicht in einer besonders raffinierten Geschichte sucht, ist das durchaus hilfreich. The Hunter’s Prayer will eben keine neue Seite des Action-Thrillers aufschlagen. Er möchte jagen, schießen, verfolgen und unterhalten – und genau das macht er ziemlich ordentlich. Nicht besonders überraschend, gelegentlich etwas zu routiniert, aber rasant genug, um als kurzweilige Action-Unterhaltung seinen Zweck zu erfüllen.
Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Neben den sehr guten Kontrast liefert das Bild eine ausgezeichnet klare Schärfe und einen satten Schwarzwert. Farblich zudem recht natürlich.
Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Bei der Action präsentiert sich der Ton sehr dynamisch und mit einem soliden Raumklang. Sauber und mit klar verständlichen Dialogen.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Nur den Trailer zum Film. Mager!
Zusätzliche Infos: Gedreht in England und Ungarn – sollen aber in der Schweiz, in Frankreich (Paris) und England spielen.
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Nein. Nicht vorhanden.
VÖ-Kauf: 20. Oktober 2017.
www.leoninedistribution.com