


Eine Truppe russischer Soldaten tötet die schwangere Frau von Senior Chief John Kelly als Vergeltung für seine Rolle bei einer streng geheimen Operation. Schwer verwundet nimmt dieser die Verfolgung der Attentäter auf. Gemeinsam mit seiner SEAL-Kollegin Karen Greer und dem zwielichtigen CIA-Agenten Robert Ritter deckt Kelly bei seiner Mission unwissentlich ein geheimes Komplott auf, das die USA und Russland in einen totalen Krieg zu verwickeln droht. Hin- und hergerissen zwischen persönlicher Ehre und Loyalität zu seinem Land, muss Kelly ohne Kompromisse gegen seine Feinde kämpfen, denn er hofft, die Katastrophe abzuwenden und die mächtigen Figuren hinter der Verschwörung zu enttarnen. Dabei schreckt er auch nicht davor zurück, all seine tödlichen Fähigkeiten mit gnadenloser Effizienz einzusetzen.
Originaltitel: Without Remorse
Regie: Stefano Sollima.
Drehbuch: Taylor Sheridan, Will Staples.
Darsteller: Michael B. Jordan, Jodie Turner-Smith, Jamie Bell, Guy Pearce, Lauren London, Jacob Scipio, Todd Lasance, Jack Kesy.
Genre: Action / Thriller/ Kriegsfilm
Land: USA
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 109 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Polnisch, Japanisch, Französisch, Spanisch, Tschechisch, Italienisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1, Solby Digital 5.1 Surround, Stereo 2.0
Untertitel: deutsch, englisch, chinesisch, tschechisch, dänisch, niederländisch, finnisch, französisch, italienisch, koreanisch, norwegisch, polnisch, portugiesisch, rumänisch, schwedisch, spanisch.
Extras: Der wiedergeborene John Kelly, Pass gut auf, Kampf-Modus, Murmansk.
Vertrieb: Paramount Home Entertainment.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
„Tom Clancy’s Gnadenlos“ hätte auf der Ebene seiner Geschichte deutlich mehr zu bieten haben können. Der Film besitzt zwar alle Voraussetzungen für einen kompromisslosen, spannungsgeladenen Actionthriller, verliert sich jedoch zu häufig in der bloßen Wucht seiner Actionsequenzen. Diese sind zweifellos überzeugend inszeniert, kraftvoll choreografiert und mit dem nötigen Nachdruck umgesetzt. Schießereien, Verfolgungen und körperliche Auseinandersetzungen besitzen eine gewisse Härte und sorgen dafür, dass der Film immer wieder ordentlich Druck entwickelt. Doch so beeindruckend die einzelnen Schauwerte auch ausfallen mögen, sie können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die eigentliche Geschichte deutlich weniger Substanz besitzt, als es der aufwendige Rahmen vermuten lässt. Das größte Problem liegt darin, dass die Figuren unter der starken Fixierung auf die Action zunehmend blass erscheinen. Ihre persönlichen Beweggründe, inneren Konflikte und emotionalen Entwicklungen werden nicht ausreichend ausgearbeitet, sondern häufig nur als notwendige Zwischenstationen auf dem Weg zur nächsten spektakulären Auseinandersetzung behandelt. Die Charaktere sollen zwar Tragik, Wut, Verlust und Entschlossenheit vermitteln, bleiben in ihrer Darstellung jedoch erstaunlich eindimensional. Was eigentlich eine packende persönliche Geschichte über Rache, Loyalität und moralische Grenzüberschreitungen hätte werden können, wirkt dadurch häufig wie eine Aneinanderreihung von Situationen, in denen die Figuren vor allem funktionieren müssen. Sie handeln, kämpfen und reagieren, doch nur selten entsteht der Eindruck, dass man wirklich versteht, was in ihnen vorgeht. Unter dieser mangelnden Charakterzeichnung leidet auch die Glaubwürdigkeit des Films. Viele Entwicklungen wirken zu konstruiert, manche Entscheidungen erscheinen kaum nachvollziehbar, und an mehreren Stellen wird die Logik zugunsten des nächsten Actionhöhepunkts spürbar gedehnt. Der Film bemüht sich sichtlich darum, groß, hart und bedeutungsvoll aufzutreten. Er möchte nicht einfach nur unterhalten, sondern zugleich eine tragische Vorgeschichte und die Entstehung einer kompromisslosen Kampfmaschine erzählen. Doch der Anspruch und die tatsächliche Ausarbeitung finden nicht immer überzeugend zusammen. Zu viel wird angedeutet, zu wenig wirklich vertieft. Dadurch bleiben gerade jene Momente, die emotional tragen müssten, hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das ist umso bedauerlicher, weil „Tom Clancy’s Gnadenlos“ durchaus über ein solides Fundament verfügt. Die Inszenierung besitzt Energie, die Action funktioniert in vielen Szenen ausgesprochen gut, und die düstere Grundstimmung könnte einer wesentlich intensiveren Geschichte als wirkungsvolle Grundlage dienen. Doch anstatt die Figuren und ihre Konflikte konsequent in den Mittelpunkt zu rücken, verlässt sich der Film zu oft darauf, dass Tempo, Härte und spektakuläre Bilder die erzählerischen Lücken überdecken. Das sieht alles sehr bemüht aus, wirkt stellenweise auch handwerklich ansprechend, lässt aber erkennen, wie viel Potenzial auf dem Weg zur fertigen Geschichte verschenkt wurde. Am Ende bleibt ein Actionthriller, der seine stärksten Momente vor allem dann besitzt, wenn er nicht erklären, sondern handeln darf. Sobald es um die Figuren, ihre Motivation und die Entwicklung der Geschichte geht, wird deutlich, dass die Produktion hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt. „Tom Clancy’s Gnadenlos“ ist deshalb kein völlig misslungener Film, aber einer, der sich mit einer überzeugenderen Handlung, glaubwürdigeren Figuren und mehr emotionaler Tiefe deutlich von der Masse hätte abheben können. Die Action mag ihre Wirkung entfalten, doch sie ersetzt keine Geschichte – und genau daran mangelt es diesem Film spürbar.
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Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Überragend präsentiert sich die Bildqualität mit gestochen klaren Bildern und sehr feinen Details. Der Kontrast zeigt sich stimmig und selbst der Schwarzwert überzeugt geradezu mit Perfektion.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Beim Ton sieht es hingegen nicht ganz so hervorragend aus, den das Verhältnis Dialoge und Dynamik ist nicht ganz ausgeglichen. Dennoch wird einem ein sehr sauberer Sound abgeliefert.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das standardmäßige Bonusmaterial ist gut und ausreichend.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 20. Dezember 2022.
www.paramount.de