


Oakland, Kalifornien im Jahr 1978: Eine junge Familie erbt unverhofft ein malerisch am Meer gelegenes Cottage. Das vermeintliche Paradies wird jedoch schnell zum Albtraum für Jules (Luciane Buchanan), Ben (Matt Whelan) und ihre Tochter: Nachts geschehen merkwürdige Dinge und der riesige Wassertank neben dem Haus birgt ein altes Familiengeheimnis – ein blutgieriges Monster treibt darin sein Unwesen…
Originaltitel: The Tank
Regie: Scott Walker.
Drehbuch: Scott Walker.
Darsteller: Luciane Buchanan, Matt Whelan, Zara Nausbaum, Regina Hegemann, Jack Barry, Holly Shervey, Coco White, Mark Mitchinson.
Genre: Horror / Thriller
Land: Neuseeland
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Featurettes, Trailershow.
Vertrieb: SquareOne Entertainment (im Vertrieb von LEONINE).
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Filmbewertung: 2 von 5 Clapperboards.
Schon die ersten Minuten von „The Tank“ versuchen, eine unheimliche Stimmung aufzubauen. Es bibbert sich regelrecht etwas zusammen, das nach Mystery und einem größeren Geheimnis aussieht. Doch die anfängliche Wirkung hält nicht lange an. Ziemlich schnell wird deutlich, dass der Film seine Versprechen nicht einlösen kann. Dabei hätte die Laufzeit durchaus genügend Raum geboten, um die Atmosphäre langsam wachsen zu lassen und aus dem geheimnisvollen Ausgangspunkt tatsächlich etwas Bedrohliches zu entwickeln. Stattdessen bleibt die Inszenierung erstaunlich ungeduldig. Die Geschichte bekommt kaum Gelegenheit, ihre eigene Welt aufzubauen oder die Spannung aus dem Geheimnis heraus entstehen zu lassen. Dazu kommen erzählerische Probleme und einige Entwicklungen, die nicht immer logisch erscheinen. Gerade bei einem Film, der seine Wirkung zunächst über Atmosphäre und Mystery erzeugen möchte, fällt das besonders auf, denn solche Geschichten brauchen Zeit, um ihre Wirkung unter der Oberfläche zu entfalten. Was zunächst nach einem düsteren Mystery-Horror aussieht, entpuppt sich letztlich als ziemlich gewöhnlicher Creature Horror. Der Film setzt auf Atmosphäre, findet aber keinen wirklich spannenden Weg, diese konsequent in Bedrohung umzuwandeln. So bleibt von dem geheimnisvollen Ansatz am Ende vor allem ein bekanntes Monster-Szenario übrig, das man in deutlich überzeugenderer Form bereits gesehen hat. Spannung entsteht dabei kaum, obwohl gerade der Aufbau eines solchen Films eigentlich davon leben müsste. Immerhin haben die Kreaturen selbst etwas für sich. Die Monster sind schön fies, glitschig und sehen entsprechend unangenehm aus. Gerade ihre physische Präsenz gehört noch zu den reizvolleren Seiten des Films und sorgt zumindest für einige Momente, in denen der Creature-Horror seine Daseinsberechtigung bekommt. Doch aus dem Mystery-Versprechen wird letztlich nur durchschnittliche Monsterkost. „The Tank“ besitzt einen interessanten Ausgangspunkt, nutzt ihn aber nicht konsequent und verschenkt damit trotz seiner langen Laufzeit viel Potenzial.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Colorgrading des Films vermiest den Spaß. Helle und warme Farben wären überzeugender gewesen. Alles ist düster und dunkel gehalten, der Schwarzwert spielt da außerordentlich gut mit. Die Details sind ausreichend fein und die Schärfe kommt klar daher.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Räumlich kann der Ton gut überzeugen. Die Dynamik macht den Sound schon auf positive Weise unheimlich, wohlgemerkt den Sound aber nicht den Film. Die Dialoge erklingen dabei immer im Vordergrund. Insgesamt hervorragend sauber.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial ist kurz gehalten und standardmäßig.
Abspann: Ja! Während des Abspanns kommt noch eine Szene.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4061229385718
VÖ-Kauf: 01.09.2023
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