


Ein abtrünniger Aufständischer erpresst die CIA, indem er ausländische Journalisten ermordet und es so aussehen lässt, als sei der Geheimdienst dafür verantwortlich. Als andere Nationen beginnen, sich gegen die USA zu wenden, muss die CIA ihren besten und eigensinnigsten Mitarbeiter aus dem Ruhestand reaktivieren. Steve Vail (Aaron Eckhart) soll mit seinen tödlichen Fähigkeiten den Namen der Agency wieder reinwaschen. Zusammen mit seiner neuen Partnerin Kate (Nina Dobrev) muss er sich seiner dunklen Vergangenheit stellen und eine internationale Verschwörung aufdecken.
Originaltitel: The Bricklayer
Regie: Renny Harlin (Die Piratenbraut).
Drehbuch: Noah Boyd, Matt Johnson, Marc Moss.
Darsteller: Aaron Eckhart, Nina Dobrev, Clifton Collins Jr, Tim Blake Nelson, Ilfenesh Hadera, Oliver Trevena, Akis Sakellariou, Ori Pfeffer, John T. Woods, Veronica Ferres.
Genre: Action / Thriller
Land: USA / Bulgarien / Griechenland
FSK: 16 Jahren.
Laufzeit: 110 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Interviews, Trailer.
Vertrieb: EuroVideo (Telepool GmbH).
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Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Renny Harlin versucht noch immer, das Feuer seiner großen Actionjahre wieder zum Brennen zu bringen. Stirb langsam 2 und Deep Blue Sea liegen inzwischen eine ganze Weile zurück, doch der Regisseur hat offensichtlich noch nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Man spürt bei The Bricklayer durchaus den Versuch, wieder an jene Zeiten anzuknüpfen, in denen seine Filme mit Tempo, Action und großen Schauwerten für Unterhaltung sorgten. Nur leider reicht der Wille allein nicht aus, um vergangene Erfolge zurückzuholen. Dabei gibt sich Harlin sichtbar Mühe. Gerade deshalb fällt umso mehr auf, wie überholt einige der Actionszenen inzwischen wirken. Was früher vielleicht noch dynamisch und spektakulär ausgesehen hätte, hinterlässt heute eher den Eindruck, als wäre die Zeit an der Inszenierung vorbeigezogen. Natürlich spielt das Budget eine Rolle, denn mit begrenzten Mitteln lassen sich nun einmal keine endlosen Materialschlachten veranstalten. Doch genau dann muss eine andere Waffe her: Atmosphäre. Wenn schon nicht die Action überwältigt, sollte wenigstens die Spannung unter die Haut gehen. Leider lodert auch diese nur sporadisch auf. The Bricklayer entwickelt gelegentlich durchaus brauchbare Momente, doch kaum ist etwas Spannung entstanden, scheint der Film bereits wieder auf die Uhr zu schauen. Nach dem Motto: „Lass uns schnell fertig werden.“ Dadurch entsteht kein durchgehend dichter Thriller, sondern ein Wechselspiel aus kurzen Spannungsspitzen und erstaunlich seichten Passagen. Selbst ein paar ruhige Szenen, die von Jazzmusik begleitet werden, können daran nur bedingt etwas ändern. Sie besitzen zwar ihren eigenen kleinen Charme, wirken aber eher wie eine kurze Verschnaufpause als wie ein bewusst gesetztes atmosphärisches Stilmittel.
Auch die Geschichte selbst macht es dem Film nicht leichter. Überraschungen sollte man nicht unbedingt erwarten, denn der Verlauf ist ziemlich vorhersehbar und folgt bekannten Mustern. Dadurch fehlt gerade dem Thriller-Element der nötige Biss. Wenn man bereits früh ahnt, wohin die Reise geht, müsste wenigstens die Inszenierung dafür sorgen, dass der Weg dorthin aufregend bleibt. Genau das gelingt jedoch nur phasenweise. Bei der Besetzung wird es ebenfalls schwierig. Trotz einiger bekannter Gesichter wirkt die Zusammenstellung der Rollen nicht wirklich überzeugend und muss leider als Fehlbesetzung bezeichnet werden. Die Darsteller können die Figuren nicht ausreichend mit Leben füllen, wodurch selbst einige der dramatischeren Situationen weniger Gewicht bekommen, als ihnen eigentlich zustehen würde. So bleibt The Bricklayer am Ende ein Film, bei dem man den guten Willen durchaus erkennen kann. Renny Harlin möchte zurück zu seinen früheren Stärken, doch seine Action wirkt inzwischen überholt, die Atmosphäre kommt zu selten in Gang und die vorhersehbare Geschichte wird von einer nicht wirklich passenden Besetzung zusätzlich ausgebremst. Für einen kurzweiligen Thriller zwischendurch reicht das durchaus – vor allem, wenn man gegen eine kleine Jazzpause nichts einzuwenden hat. Für ein echtes Comeback zu alter Größe fehlt allerdings deutlich mehr als nur ein bisschen Tempo.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Kontrast ist ein wenig zu dunkel abgemischt, dafür können die klare Schärfe und die Details voll und ganz überzeugen. Die Farbwiedergabe ist recht eintönig gehalten.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Beim Sound können vor allem immer die Actionszenen mit reichlich Dynamik überzeugen. Die Dialoge sind überwiegend klar verständlich, gehen lediglich bei all dem Explosiven ein wenig unter.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial besteht aus Interesse und Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 08.04.2024
www.eurovideo.de