


„Fetch“ … Direkt an ihrem ersten Schultag wird Cady (Angourie Rice) von den „Plastics“ – einer elitären Clique einflussreicher und beliebter Mädchen, angeführt von der skrupellosen Alpha-Blondine Regina George (Reneé Rapp) und ihren treuen Untergebenen Gretchen (Bebe Wood) und Karen (Avantika) – an der Spitze der sozialen Nahrungskette willkommen geheißen. Als sie jedoch den großen Fehler begeht, sich in Reginas Ex-Flamme Aaron (Christopher Briney) zu verlieben, beginnt ein wahrer ZickenkriegWährend Cady mithilfe der verstoßenen Außenseiter:innen Janis (Auli´i Cravalho) und Damian (Jaquel Spivey) einen fiesen Rachefeldzug plant, um die hinterhältige Plastic-Bitch zur Strecke zu bringen, muss sie lernen, sich im Highschool-Dschungel selbst treu zu bleiben.
Originaltitel: Mean Girls
Regie: Samantha Jayne, Arturo Perez Jr.
Drehbuch: Tina Fey, Rosalind Wiseman.
Darsteller: Angourie Rice, Reneé Rapp, Auli’I Cravalho, Jaquel Spivey, Avantika, Bebe Wood, Christopher Briney, Jenna Fischer, Tina Fey, Busy Philipps, Tim Meadows, Lindsay Lohan, Jon Hamm, Mahi Alam, John El-Jor, Connor Ratliff, Ashley Park.
Genre: Musical / Musik / Komödie
Land: USA
FSK: 12 Jahren.
Laufzeit: 112 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Atmos, Dolby TrueHD 7.1
Untertitel: englisch für Hörgeschädigte, deutsch, finnisch, französisch, italienisch, japanisch, dänisch, niederländisch, norwegisch, schwedisch, spanisch.
Extras: Das neue Zeitalter des „Mean Girls“, Gesang und Tanz, Die neuen Plastics, Erweiterte Szene – Ein kleines Treffen bei mir zu Hause, Patzer & Outtakes, ‚Not My Fault‘ – Musikvideo , Ausgewählte „Mean Girls“ Songs zum Mitsingen.
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
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Filmbewertung: 2 von 5 Clapperboards.
Es gibt Remakes, die einem Klassiker eine neue Perspektive verleihen. Und dann gibt es Filme wie Mean Girls, bei denen man sich über die gesamte Laufzeit fragt, warum sie überhaupt existieren mussten. Statt den Charme, den Witz und die bissige Gesellschaftssatire des Originals neu zu interpretieren, entsteht hier der Eindruck einer überdrehten Musical-Parodie, die ihren eigenen Ton niemals findet. Schon nach wenigen Minuten wird deutlich, dass diese Neuauflage mit Mean Girls kaum noch etwas verbindet außer den bekannten Figuren und einigen Handlungspunkten. Wo das Original mit scharfzüngigen Dialogen, pointiertem Humor und einer erstaunlich zeitlosen Beobachtung jugendlicher Dynamiken überzeugte, setzt das Remake auf Musicalnummern, die weder erzählerisch voranbringen noch im Gedächtnis bleiben. Im Gegenteil – viele Songs wirken eher wie störende Unterbrechungen als wie ein natürlicher Bestandteil der Geschichte.
Auch die Besetzung hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Nur selten entsteht echte Chemie zwischen den Figuren, viele Szenen wirken aufgesetzt und erstaunlich leblos. Statt markanter Persönlichkeiten begegnet man Charakteren, die kaum Profil entwickeln und dem Kultstatus ihrer Vorgängerinnen niemals gerecht werden. Gerade weil das Original von seinen hervorragend besetzten Rollen lebte, fällt dieser Unterschied besonders deutlich auf. Hinzu kommt eine Inszenierung, die überraschend billig wirkt. Obwohl moderne Produktionen heute nahezu unbegrenzte technische Möglichkeiten besitzen, fehlt es dem Film an einer visuellen Eigenständigkeit. Viele Szenen besitzen weder die Dynamik noch die Eleganz, die man von einem zeitgemäßen Musical erwarten dürfte. Stattdessen entsteht stellenweise sogar der Eindruck einer überproduzierten Streaming-Produktion ohne echtes Kinogefühl.
Besonders enttäuschend ist jedoch, dass der Film seinen Biss vollständig verloren hat. Das Original war frech, provokant und hatte den Mut, seine Figuren auch einmal unsympathisch sein zu lassen. Gerade dadurch funktionierte seine Satire auf Cliquenverhalten, Oberflächlichkeit und jugendliche Grausamkeit so hervorragend. Die Neuauflage wirkt dagegen auffallend zahm. Natürlich haben sich gesellschaftliche Sensibilitäten in den vergangenen zwanzig Jahren verändert, doch Schärfe mit Belanglosigkeit zu ersetzen, ist keine kreative Weiterentwicklung. Die Botschaft am Ende möchte zwar erneut für Zusammenhalt, Ehrlichkeit und gegenseitigen Respekt werben. An sich ein sympathischer Gedanke. Umso unverständlicher wirkt es, dass die Post-Credit-Szene diese Aussage praktisch sofort wieder untergräbt und dem Finale einen großen Teil seiner Wirkung nimmt. Dadurch stellt sich unweigerlich die Frage, welche Aussage der Film eigentlich treffen wollte.
Am Ende bleibt vor allem Ernüchterung. Diese Neuverfilmung besitzt weder den Charme noch die Cleverness oder den Kultfaktor des Originals. Statt einer gelungenen Neuinterpretation entsteht ein überladenes Musical, das sich zwischen Comedy, Teeniefilm und Satire verirrt und in keiner dieser Richtungen wirklich überzeugt. Manche Klassiker dürfen durchaus neu erzählt werden – „Girls Club“ hätte jedoch deutlich mehr verdient als diese blasse und überraschend ideenarme Neuauflage.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Bildqualität überzeugt mit kräftigen Farben und gestochen klaren Digitalbildern. Kontrastreich und für die Social Media Welt qualitativ ausreichend schick. Meckern kann man da nicht, wird aber in einigen Monaten bereits keinen aktuellen Standard mehr vorweisen können.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der sehr saubere Sound ist von vorne bis hervorragend dynamisch, auch wenn die Songs keinen Schwung besitzen. Im Vergleich zum Gesang gibt es hier keine schiefen Töne. Nichts mit „Fetch“!
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das völlig ausreichende Bonusmaterial kann letztlich nur Fans wirklich begeistern.
Abspann: Ja! Nach dem Abspann kommt wie bereits erwähnt noch eine klitzekleine Szene.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Nein! Nicht vorhanden.
EAN: 5053083267599
VÖ-Kauf: 02.05.2024
www.paramount.de