


Als die Söldnerin Samantha und ihr Team die entführte Tochter eines Gouverneurs aus den Fängen afrikanischer Terroristen befreien, sieht zunächst alles nach einem Routine-Job für die erfahrenen Profis aus. Doch der Kopf der Entführer Zalaam und seine Männer heften sich sofort an ihre Fersen und eine dramatische Verfolgungsjagd beginnt, die Samanthas Söldnertruppe zu einer verlassenen Farm führt. Schon bald muss das Team erkennen, dass das Gelände zuvor von Wilderern zur Aufzucht von Löwen genutzt wurde, die an Trophäenjäger und Tierhändler weiterverkauft wurden – und dass nicht alle Löwen die Farm verlassen haben. Auf der Flucht vor den Terroristen und dem gefährlichsten Raubtier Afrikas verstehen die Soldaten, wie schnell der Mensch am Ende der Nahrungskette stehen kann, wenn aus Jägern Gejagte werden…
Originaltitel: Rogue
Regie: M.J. Bassett (Silent Hill: Revelation, Ash vs. Evil Dead).
Drehbuch: M.J. Bassett, Isabel Bassett.
Darsteller: Megan Fox (Transformers), Philip Winchester (Flyboys), Greg Kriek (Tremors 6), Brandon Auret (Elysium), Jessica Sutton (The Kissing Booth), Kenneth Fok (Warrior), Isabel Bassett, Adam Deacon, Sisanda Henna, Tamer Burjaq.
Genre: Action / Thriller / Horror
Land: South Africa / UK
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 106 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Audiokommentare mit Darsteller, Regisseurin und Drehbuchautorin, Interviews mit Cast.
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Über die Altersfreigabe von Rogue Hunter lässt sich durchaus diskutieren. Ob die FSK-18-Einstufung tatsächlich notwendig ist oder eine Freigabe ab 16 Jahren vollkommen ausgereicht hätte, darüber werden die Meinungen sicherlich auseinandergehen. Unstrittiger dürfte hingegen sein, dass der Film trotz seiner kompromisslosen Härte kaum über das Niveau eines typischen B-Movies hinauskommt – und selbst als Trash-Unterhaltung fehlt ihm am Ende das gewisse Etwas. Dabei macht der Film von Beginn an deutlich, wohin die Reise geht. Es wird geschossen, gekämpft und gestorben, ohne große Umwege oder langatmige Erklärungen. Rogue Hunter ist schnörkellos, direkt und kennt kaum Kompromisse. Gerade diese konsequente Härte besitzt durchaus ihren Reiz. Nur reicht sie allein eben nicht aus, um einen Film dauerhaft spannend oder mitreißend zu gestalten.
Regisseurin M.J. Bassett, die mit früheren Arbeiten bereits bewiesen hat, dass sie deutlich mehr kann, bleibt dieses Mal erstaunlich blass. Handwerklich fehlt es der Inszenierung an Präzision und Dynamik, sodass viele Szenen trotz reichlich Action erstaunlich gewöhnlich wirken. Statt Nervenkitzel entsteht häufig eher der Eindruck, einer routiniert heruntergekurbelten Produktion zuzusehen. Auch die Besetzung trägt nur wenig dazu bei, den Film aufzuwerten. Die schauspielerischen Leistungen bleiben überwiegend schwach und lassen kaum eine emotionale Bindung zu den Figuren entstehen. Die Dialoge wirken austauschbar und oftmals belanglos. Dadurch spielt es letztlich kaum eine Rolle, wer den nächsten Angriff überlebt oder wer der nächsten Löwin zum Opfer fällt. Die Charaktere hinterlassen einfach keinen bleibenden Eindruck.
Ein weiteres großes Problem stellen die digitalen Raubkatzen dar. Die animierten Löwinnen und Löwen sehen über weite Strecken erschreckend billig aus und reißen den Zuschauer immer wieder aus der ohnehin nur mäßig funktionierenden Atmosphäre. Gerade weil diese Tiere das eigentliche Herzstück des Films sein sollen, fällt dieser Mangel besonders unangenehm ins Gewicht. Immerhin hält sich der Film bei seiner Gewalt nicht zurück. Wer kompromisslose Action ohne Rücksicht auf Verluste sucht, bekommt genau das geliefert. Dass die Veröffentlichung ungekürzt erscheint, dürfte Genrefans zusätzlich freuen. Nur ersetzt auch das keine überzeugende Inszenierung, keine glaubwürdigen Figuren und keine bessere Geschichte. So bleibt Rogue Hunter letztlich ein harter, actionreicher Survival-Thriller, der seine wenigen Stärken konsequent ausspielt, darüber hinaus jedoch kaum etwas bietet, das nachhaltig in Erinnerung bleibt. Viel Lärm, reichlich Blut und keinerlei Kompromisse – manchmal genügt das für kurzweilige Unterhaltung. Hier leider nur bedingt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Effekte im Zusammenhang mit den schnellen Schnitten sorgt für Unschärfen, liegt aber vermutlich an den schlechten Effekten. Der Kontrast ist etwas zu dunkel geraten, dafür überzeugt meist überwiegend die klare Schärfe und die Details sind auch hervorragend. Der Schwarzwert präsentiert sich ordentlich satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Soundtechnisch unterhält der Streifen bestens. Jede Menge Dynamik und einige gute Knallgeräusche die sie schießwütig im Raum verteilen. Zusätzlich ist dieser auch sehr sauber abgemischt.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Zwei Audiokommentare und einige Interviews sind hingegen nur Standard.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4061229156011
VÖ-Kauf: 05. März 2021