


Taiwan wird von einer Welle mysteriöser Ereignisse überschattet. Immer wieder verschwinden ältere Männer und Frauen spurlos. Sie sind wie vom Erdboden verschluckt, ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen. Auch die Großmutter des Immobilienmaklers Zhi-wei He, der nur seine Karriere im Kopf hat und zunächst gar nicht das Verschwinden der alten Dame bemerkt. Auf der Suche nach ihr macht er auf den Bändern der Überwachungskamera eine beunruhigende Beobachtung: scheinbar wurde seine Großmutter beim Verlassen des Hauses von einem kleinen Mädchen im roten Kleid verfolgt. Niemand weiß, um wen es sich dabei handelt. Erste Erklärungsversuche liefert die Großmutter bald selbst. Sie wird nach Tagen ergebnisloser Suche gefunden und ins Krankenhaus gebracht. Kurz darauf verschwindet ihr Enkelsohn unter ebenso mysteriösen Umständen. Alle Hinweise führen in eine unheimliche Berglandschaft. Doch was seine Freundin dort entdeckt, lässt ihr das Blut in den Adern gefrieren…
Originaltitel: Hong yi xiao nu hai
Regie: Wie-Hao Cheng.
Drehbuch: Shih-Keng Chien.
Darsteller: Wie-Ning Hsu, River Huang, Yin-Shang Liu, Po-Chou Chang, Yumi Wong, Mario Pu, Ming-Hua Pai, Mei-Man Jin.
Genre: Horror / Thriller
Land: Taiwan
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 93 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080/24p).
Sprachen: Deutsch, Mandarin.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Behind the Scenes & Interviews, Trailer.
Vertrieb: Black Hill Pictures / Koch Media GmbH.
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Gleich beide Teile auf einmal zu veröffentlichen, macht zumindest neugierig darauf, wie die Geschichte weitergeführt wird. Denn gerade das Ende von „The Tag-Along“ besitzt eine Bedeutung für die Fortsetzung und macht den ersten Teil dadurch durchaus relevant. Schade nur, dass der Weg dorthin kaum dazu einlädt, sich auf diese Fortsetzung zu freuen. Der Film wirkt über weite Strecken zu kostengünstig und zugleich auffallend künstlich, wodurch selbst die schaurigen Momente kaum die gewünschte Wirkung entfalten. Anstatt eine bedrohliche Atmosphäre langsam unter die Haut kriechen zu lassen, bleibt vieles auf einer eher oberflächlichen Ebene. Dazu kommt, dass über lange Strecken schlicht zu wenig passiert. Der Grusel hat dadurch kaum Gelegenheit, sich zu entwickeln, und plätschert zunehmend vor sich hin. Auch die Geschichte selbst kann nicht vollständig überzeugen. Einige Zusammenhänge bleiben zu lückenhaft, gerade dort, wo eine etwas ausführlichere Aufklärung der Ereignisse dem Film mehr Substanz gegeben hätte. Statt die offenen Fragen spannend auszuspielen, lässt das Drehbuch vieles einfach im Raum stehen. Was als mysteriöse Ungewissheit funktionieren könnte, wirkt dadurch eher wie eine erzählerische Lücke. So bleibt ein Horrorfilm, der ausgerechnet beim Horror erstaunlich zurückhaltend bleibt. Für einen wirklich schaurigen Streifen fehlt es an Atmosphäre, Tempo und einer überzeugenderen Umsetzung. Das Ende sorgt zwar dafür, dass man den Film im Zusammenhang mit seinem Nachfolger nicht völlig ignorieren kann, doch als eigenständiges Gruselerlebnis bleibt „The Tag-Along“ enttäuschend seicht.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Film ist schlecht gedreht worden und das zeichnet sich auch bei der Bildqualität wieder. Die soliden Details sind da nicht so das Problem, sondern vielmehr die größtenteils unklare Schärfe und der sehr schwache Schwarzwert. Das Bild ist irgendwie unheimlicher als der Film.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der Sound präsentiert sich zudem sehr matt und leise. Hin und wieder kommt die Dynamik um klanglich Jump-Scares zu liefern, doch dröhnen diese ein wenig. Zudem nimmt man ein leichtes Rauschen war.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Die Extras sind zwar nett gemeint aber wenig interessant.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4020628680916
VÖ-Kauf: 28. Oktober 2021
www.blackhillpictures.de