


Die zufällige Begegnung mit seiner alten Highschool-Flamme Holly (Ksenia Solo) reißt ihn plötzlich aus seiner Trägheit. Hoffnungsvoll beginnt er ihr den Hof zu machen, bekommt aber wie immer eine Abfuhr. Doch dank Hollys Tagebuch, das er heimlich an sich bringen konnte, keimt in dem Verschmähten bald eine hinterhältige Idee: Er entführt die hübsche Kellnerin und sperrt sie in einen Käfig im Keller des Tierheims. Um zu überleben, muss Holly einen Weg finden, ihrem Verehrer die Stirn zu bieten…
Originaltitel: Pet.
Regie: Carles Torrens.
Drehbuch: Jeremy Slater.
Darsteller: Dominic Monaghan (Lost, Der Herr der Ringe), Ksenia Solo (Black Swan), Jennette McCurdy, Da’Vone McDonald, Nathan Parsons, Janet Song.
Genre: Psycho-Thriller/Horror
Land: USA.
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 94 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD 5.1 MA, DTS-HD 5.1 MA
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Pandastorm Pictures / Edel Germany GmbH
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Geduld ist bei PET keine Tugend, sondern eine Voraussetzung. Carles Torrens nimmt sich ungewöhnlich viel Zeit, um seine Geschichte zu entfalten. Das Tempo bleibt lange zurückhaltend, beinahe beklemmend ruhig. Gerade diese Entschleunigung verleiht dem Film jedoch eine eigentümliche Wirkung, denn mit jeder Szene wächst das Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Erzählung lebt weniger von klassischen Spannungsmomenten als von einem stetig wachsenden Misstrauen. Die Figuren wirken undurchsichtig, Situationen erscheinen verstörend und die Atmosphäre entwickelt sich schleichend zu einem psychologischen Ausnahmezustand. Dieses permanente Unwohlsein begleitet den Zuschauer nahezu durch den gesamten Film und macht den langsamen Aufbau letztlich zu seiner größten Stärke.
Erst im letzten Drittel beginnt PET, seine Karten aufzudecken. Plötzlich fügt sich das zuvor Gesehene zu einem deutlich größeren Gesamtbild zusammen und das beklemmende Gefühl erhält seinen eigentlichen Sinn. Gerade weil sich der Film zuvor so viel Zeit gelassen hat, entfaltet die überraschende Wendung ihre volle Wirkung und trifft mit bemerkenswerter Wucht. Natürlich fordert dieser Erzählstil etwas Geduld. Die zahlreichen ruhigen Passagen werden nicht jedem gefallen und können stellenweise durchaus lang wirken. Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit einem Finale belohnt, das den langen Aufbau mehr als rechtfertigt. PET ist ein psychologischer Thriller, der seine Spannung nicht lautstark ausstellt, sondern langsam unter die Haut kriechen lässt. Verstörend, unangenehm und bis zum Schluss unberechenbar entwickelt sich daraus ein Film, der seine stärksten Momente genau dann entfaltet, wenn man glaubt, bereits alles verstanden zu haben. Ein echter Geheimtipp.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild der High Definition Blu-ray Disc kommt mit einer klaren Schärfe, ohne Körnungen und guten Schwarzwert daher. Lediglich der Kontrast ist eine Spur zu dunkel ausgefallen.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Die Tonqualität überzeugt bei den Dialogen, die sauber und klar verständlich sind, atmosphärisch ist allerdings nur sehr wenig zu erwarten. Solide!
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Zusätzlich gibt es als Extra noch den Trailer zum Film. Mager!
Zusätzliche Infos: –
Abspann: Nein. Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Wendecover: Ja! Vorhanden.
VÖ-Kauf: 23. Juni 2017.
www.pandastorm.de