


Die junge Waise Stephanie wird von ihren Adoptiveltern überstürzt alleine im Haus zurücklassen. In ihrer Abwesenheit macht sich eine düstere, übersinnliche Macht bemerkbar, die langsam von dem Kind Besitz ergreift. Als die Eltern nach längerer Zeit zurückkehren, sind sie überrascht, das Mädchen noch lebend vorzufinden – und geraten in den Sog der finsteren Kraft, die ihren vollen Zorn entfesselt…
Originaltitel: Stephanie
Regie: Akiva Goldsman.
Drehbuch: Ben Collins, Piotrowski.
Darsteller: Anna Torv (Fringe), Frank Grillo (The Purge: Anarchy), Shree Crooks (Schloss aus Glas).
Genre: Horror / Mystery / Thriller / Fantasy / Drama
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 85 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: keine.
Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Ein Horrorfilm, der fast wie ein Geheimtipp wirkt, bevor man ihn überhaupt gesehen hat. Stephanie – Das Böse in ihr gehört zu jenen Produktionen, die nahezu spurlos am Publikum vorbeigehen. Kaum jemand kennt den Film, selbst online findet man nur wenige Informationen und einen klassischen Trailer sucht man vergeblich. Lediglich einzelne Szenen lassen erahnen, was sich hinter dieser ungewöhnlichen Geschichte verbirgt. Gerade diese Unbekanntheit macht zunächst neugierig. Die Ausgangslage besitzt durchaus interessante Elemente und auch einige kleine Details innerhalb des Films zeigen, dass hier zumindest Ansätze für etwas Besonderes vorhanden waren. Die Atmosphäre wirkt stellenweise bedrückend und die Idee hinter der Geschichte hätte durchaus das Potenzial für einen intensiveren Horrorfilm gehabt.
Doch genau dieses Potenzial bleibt weitgehend ungenutzt. Stephanie – Das Böse in ihr wirkt über weite Strecken unfertig, als würde der Film zwar viele Fragen aufwerfen, aber niemals wirklich entscheiden, wohin er eigentlich möchte. Die Handlung liefert kaum Erklärungen und lässt den Zuschauer mit zahlreichen offenen Punkten zurück. Auch die wenigen düsteren Effekte und die vereinzelten Evil-Momente können daran wenig ändern. Statt eine beklemmende Wirkung zu erzeugen, verstärken sie eher den Eindruck, dass hier etwas fehlt. Geheimnisvolle Geschichten dürfen selbstverständlich Raum für Interpretationen lassen – doch ohne ausreichende Antworten entsteht schnell eher Verwirrung als Spannung. Dabei ist es schade, denn gerade im Horrorbereich können kleine Ideen manchmal große Wirkung entfalten. Hier verhindern jedoch die unausgereifte Erzählweise und die fehlende Klarheit, dass sich wirklich Atmosphäre oder nachhaltiger Schrecken entwickeln.
Ein Blick lohnt sich dennoch zumindest wegen der Besetzung. Frank Grillo, Anna Torv und vor allem die junge Shree Crooks zeigen, dass schauspielerisch durchaus Potenzial vorhanden ist und der Film nicht ausschließlich an seinen Darstellern scheitert. Eine mögliche Fortsetzung erscheint angesichts der geringen Aufmerksamkeit und der offenen Zukunft der Geschichte eher unwahrscheinlich. Vielleicht wäre eine Weiterführung sogar interessant gewesen, um all jene Fragen zu beantworten, die der Film selbst unbeantwortet lässt. Stephanie – Das Böse in ihr bleibt somit ein Horrorfilm mit einigen reizvollen Ansätzen, der aber nie zu einem vollständigen Ganzen zusammenfindet. Zu viele Geheimnisse, zu wenige Antworten – und genau deshalb bleibt am Ende vor allem das Gefühl zurück, dass hier deutlich mehr möglich gewesen wäre.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Bei einigen Spezialeffekten wirkt das Bild etwas unscharf. Ansonsten ist die Schärfe aber hervorragend klar. Der Kontrast ist ausreichend hell und der Schwarzwert solide.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Kräftige Dialoge und dynamische Action. Es gibt aber auch einige ruhige Passagen und diese erklingen mehr als sauber und fein abgestimmt. Durchaus eine gute Atmosphäre.
Bonusbewertung: 0 von 5 Sternen.
Absolut keine zusätzlichen Extras vorhanden!
Abspann: Nein! Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 23. August 2018.