


Urlaub in Venedig! Endlich verwirklicht sich der Traum für die alleinstehende und lebenslustige Sekretärin Jane Hudson. Sie nimmt Quartier in einer Pension und zieht mit ihrer Kamera durch die Lagunenstadt. So romantisch die Umgebung auf die Amerikanerin wirkt, löst sie doch ein ganz neues Gefühl in ihr aus: Jane fühlt sich zum ersten Mal in ihrem Leben einsam. So kommt es, dass sie sich mit dem Straßenjungen Mauro anfreundet, der ihr die geheimen Winkel seiner Heimatstadt zeigt. Einer ihrer Streifzüge führt die beiden zu dem Antiquitätengeschäft von Renato. Jane verliebt sich in den Charmeur, aber ist er es auch wert?
Originaltitel: Summertime
Regie: David Lean.
Drehbuch: H.E. Bates.
Darsteller: Katharine Hepburn (Der Löwe im Winter), Rossano Brazzi (The Italian Job), Isa Miranda, Darren McGavin, Mari Aldon, Jane Rose.
Genre: Romantik / Drama
Land: UK / USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 1.33:1 / 4:3 Vollbild.
Sprachen: Deutsch, Englisch
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Katharine Hepburn, vierfache Oscar-Gewinnerin als beste Hauptdarstellerin, braucht eigentlich keine große Geschichte, um einen Film zu tragen. In „Traum meines Lebens“ bekommt sie eine Liebesgeschichte, die vor der traumhaften Kulisse Venedigs spielt und erzählerisch nicht gerade mit überraschenden Wendungen um sich wirft. Die Handlung ist ziemlich simpel, manches lässt sich früh erahnen und der Weg, den diese Geschichte einschlägt, dürfte erfahrene Zuschauer kaum vor größere Rätsel stellen. Doch was auf dem Papier beinahe unscheinbar wirkt, bekommt durch Hepburn eine ganz eigene Wärme. Sie holt wirklich alles aus dieser Geschichte heraus. Ihre Darstellung wirkt charmant, natürlich und angenehm ungekünstelt. Hepburn muss ihre Figur nicht mit großen Gesten künstlich interessant machen. Sie besitzt diese besondere Präsenz, durch die selbst einfache Momente plötzlich etwas Persönliches bekommen. Aus einer recht vorhersehbaren Liebesgeschichte wird dadurch ein Film, der nicht unbedingt von seiner Handlung lebt, sondern von den Menschen, ihren Blicken, ihren Gefühlen und den kleinen Veränderungen, die sich zwischen ihnen entwickeln.
Venedig tut sein Übriges. Die Stadt ist hier nicht bloß ein hübscher Hintergrund, sondern verleiht dem Film eine sommerliche Leichtigkeit, die perfekt zu seiner Stimmung passt. Der Originaltitel „Summertime“ trifft den Charakter des Films deshalb eigentlich wunderbar. Man spürt diese warme, beinahe verträumte Atmosphäre, die von Sonne, Wasser, alten Gassen und einer gewissen romantischen Unbeschwertheit geprägt ist. „Traum meines Lebens“ fühlt sich weniger wie ein großer dramatischer Liebesfilm an als wie eine Erinnerung an einen besonderen Sommer, dessen Ende bereits von Anfang an ein wenig über allem liegt. Gerade aus dieser Mischung aus Einfachheit und Atmosphäre entsteht der Reiz des Films. Die Geschichte mag vorhersehbar sein, doch sie wird mit einer solchen menschlichen Wärme erzählt, dass man sich irgendwann nicht mehr daran stört. Man wartet nicht darauf, dass die Handlung plötzlich alles auf den Kopf stellt. Man lässt sich vielmehr auf diese sommerliche Stimmung und auf Hepburns Figur ein. Der Film muss nicht ständig große Ereignisse produzieren, um seine Wirkung zu entfalten. Seine Stärke liegt in der Ruhe, in den Begegnungen und in dem Gefühl, dass ein kurzer Abschnitt im Leben manchmal intensiver sein kann als viele Jahre gewöhnlicher Alltag.
Und dann kommt dieser Moment, an dem die vermeintlich simple Geschichte plötzlich doch mehr Gefühl entwickelt, als man ihr anfangs zugetraut hätte. Am Ende darf sogar die eine oder andere Träne vergossen werden. Nicht, weil der Film mit aller Gewalt auf die Tränendrüse drückt, sondern weil Katharine Hepburn es geschafft hat, ihrer Figur so viel Menschlichkeit mitzugeben, dass ihr Schicksal irgendwann nicht mehr bloß Teil einer vorhersehbaren Liebesgeschichte ist. Man hat ihr zugesehen, man hat mit ihr gelacht, gehofft und gelebt – und plötzlich ist der Abschied eben doch ein wenig schmerzhaft. „Traum meines Lebens“ ist damit kein Film, der seine Wirkung durch eine besonders raffinierte Geschichte erzielt. Seine Handlung ist einfach, stellenweise vorhersehbar und sicher nicht das, was man als erzählerische Sensation bezeichnen würde. Doch Katharine Hepburn macht daraus etwas ausgesprochen Schönes. Zusammen mit der sommerlichen Atmosphäre Venedigs entsteht ein charmantes, warmes und gefühlvolles Kinoerlebnis, das genau das versprüht, was sein Originaltitel verspricht: Sommerzeit. Und wenn am Ende tatsächlich eine Träne kullert, hat dieser kleine Traum für einen Moment doch ziemlich genau das erreicht, was er erreichen wollte.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
Leichte Unschärfen bleiben nicht ganz aus, zudem ist auch der Kontrast nicht immer perfekt abgestimmt. Die Auflösung ist aber recht zufrieden stellend.
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Saubere Dialoge mit einer durchgehend klaren Verständlichkeit, doch klanglich leider auch etwas dumpf. Auf einen normalen Fernseher hervorragend, für ein Soundsystem eher ungeeignet, da alles sehr frontlastig erklingt.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Trailer und Trailershow. Ziemlich mager!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 08. März 2018
www.concorde-movie-lounge.de