


Der unglaubliche Spaß beginnt, als der skrupellose Medien-Mogul Rod McCain (Kevin Kline) den Marwood-Zoo in England aufkauft. Mit dem Ziel den reizenden kleinen Zoo in eine gewinnbringende Attraktion zu verwandeln, schickt er seine atemberaubende Marketing-Managerin Willa (Jamie Lee Curtis) und seinen lüsternen Sohn Vince (ebenfalls Kevin Kline) los. Die beiden sollen dort erst einmal so richtig aufräumen. Bei ihrer Ankunft aber stoßen sie auf Marwoods spießigen Direktor Rollo (John Cleese), der seinen eigenen verrückten Plan hat, um die Besucherzahlen zu steigern: ab sofort soll der Zoo von allen niedlichen, knuddeligen Tieren befreit werden und stattdessen nur noch „wilde Kreaturen“ zeigen. Die Dinge nehmen eine heftige und „haarige“ Wendung, als die empörten Tierpfleger, angeführt von dem Insekten-Experten „Bugsy“ Malone (Michael Palin), eine urkomische Offensive starten, um ihre bepelzten Freunde zu retten!
Originaltitel: Fierce Creatures
Regie: Fred Schepisi, Robert Young.
Drehbuch: John Cleese, Ian Johnstone.
Darsteller: John Cleese (Das Leben des Brian), Jamie Lee Curtis (Du schon wieder), Kevin Kline (In & Out), Michael Palin, Ronnie Corbett, Carey Lowell, Robert Lindsay, Billie Brown, Derek Griffiths.
Genre: Komödie
Land: USA / UK
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 93 Minuten.
Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, englisch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Pandastorm Pictures / WVG Medien
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Nach dem großen Erfolg von „Ein Fisch namens Wanda“ treffen John Cleese, Jamie Lee Curtis und Kevin Kline erneut gemeinsam aufeinander. Das Dream-Trio kehrt damit in einer Komödie zurück, die erneut auf herrlich chaotischen Humor setzt, diesmal allerdings mit einer ausgesprochen tierischen Note. „Wilde Kreaturen“ weiß ziemlich genau, welche Art von Unterhaltung er liefern möchte: leicht, albern, temporeich und mit mehr Glück als Verstand. Viel Verstand sollte man bei diesem Film ohnehin nicht unbedingt einsetzen. Das ist keineswegs als Kritik gemeint, sondern gehört zum Konzept. „Wilde Kreaturen“ möchte keine komplizierte Komödie sein, bei der jede Pointe analysiert und jeder Handlungsstrang auf seine tiefere Bedeutung untersucht werden muss. Hier darf der Kopf auch einfach einmal Pause machen. Die chaotischen Situationen entstehen aus einer Mischung aus Zufällen, Fehlentscheidungen und Figuren, die ihre Probleme selten auf besonders intelligente Weise lösen. Genau daraus zieht der Film seinen Unterhaltungswert. Das Zusammenspiel des bekannten Trios funktioniert dabei hervorragend. Cleese, Curtis und Kline besitzen jene komödiantische Chemie, die man sich nach „Ein Fisch namens Wanda“ von einer erneuten Zusammenarbeit erhoffen durfte. Ihre Figuren ergänzen sich wunderbar und sorgen dafür, dass selbst der größte Unsinn mit einer gewissen Selbstverständlichkeit über die Leinwand stolpert. Die Darsteller wissen, dass sie hier nicht die Welt retten müssen, sondern vor allem dafür sorgen sollen, dass das Publikum eine gute Zeit hat. Eine zusätzliche Stärke sind die tierischen Nebendarsteller. Sie werden nicht bloß als hübsche Kulisse eingesetzt, sondern gehören zum komödiantischen Chaos regelrecht dazu. Zwischen Menschen, Tieren und völlig aus dem Ruder laufenden Situationen entsteht dadurch ein angenehmes Durcheinander. Und genau hier stellt sich irgendwann die entscheidende Frage: Wer sind eigentlich die wahren Tiere oder Kreaturen in dieser Geschichte? Diese Frage beantwortet der Film natürlich lieber mit einem Augenzwinkern als mit ernsthaften Überlegungen. „Wilde Kreaturen“ bleibt konsequent bei seiner leichten Art und macht daraus eine herrlich unkomplizierte Komödie. Wer für einen Abend einfach einmal den Verstand ausschalten und sich von gut aufgelegten Darstellern, tierischem Chaos und absurden Gags unterhalten lassen möchte, bekommt hier genau das passende Programm. So funktioniert das Wiedersehen des Dream-Trios erstaunlich gut und beweist, dass Curtis, Cleese und Kline auch abseits von „Ein Fisch namens Wanda“ gemeinsam für reichlich Chaos sorgen können. Die Mischung aus prominenter Besetzung, tierischen Nebendarstellern und bewusst leichtem Humor macht den Film zu einem ausgesprochen sympathischen Komödienvergnügen. Wer hier nach tiefem Sinn sucht, könnte allerdings schneller zum eigentlichen Problem werden als die Figuren selbst. Herrlich!
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ein heller Kontrast, eine klare Schärfe, eine gute Farbwiedergabe und ausreichende Details. Durchaus digital verbessert aber nach wie vor nicht perfekt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hier sind die Dialoge durchgehend klar und dynamisch. Ein sauberer Ton der sich allerdings hauptsächlich nur im vorderen Bereich bewegt.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial besteht nur aus dem Trailer zum Film. Mager!
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4260428051053
VÖ-Kauf: 27. Oktober 2017.
www.pandastorm.com/