


Mercy Farm birgt ein jahrhunderte lang verborgenes Geheimnis. Seine Entdeckung bringt unbeschreiblichen Horror über das kleine, verschlafene Dorf. Der Archäologe Angus Flint entdeckt bei Grabungen auf dem Anwesen seiner beiden hübschen Gastgeberinnen einen mächtigen Schädel. Mary und Eve Trents Eltern sind auf mysteriöse Weise verschwunden. Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Schädel, der Legende vom entsetzlichen weißen Drachen und dem Verschwinden der Eltern? Als die schlangenhafte Lady Sylvia den Schädel sieht, beginnt der Terror: wilde Rituale, satanische Halluzinationen und schleichendes Grauen. Inmitten dieses wilden Strudels die beiden jungfräulichen Schwestern – Opfer der Schlangenfrau…
Originaltitel: The Lair of the White Worm
Regie: Ken Russell (Tommy).
Drehbuch: Ken Russell.
Darsteller: Amanda Donohoe (Der Dummschwätzer), Hugh Grant (Notting Hill), Catherine Oxenberg (The Omega Code), Peter Capaldi (World War Z), Sammi Davis (Four Rooms), Paul Brooke (Alfie); Chris Pitt (Für Königin und Vaterland).
Genre: Horror
Land: UK
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 93 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch.
Extras: Audiokommentar von Ken Russell, Audiokommentar von Lisi Russell und dem Filmhistoriker Matthew Melia, Audiokommentar von Christoph N. Kellerbach und Tom Burgas, Original Trailer, Featurette „Worm Food“, Featurette „Cutting for Ken“, Featurette „Mary, Mary“, Trailer from Hell-Episode zu „Lair of the white worm“, umfangreiche Bildergalerie.
Vertrieb: cmv-laservision / AL!VE AG
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Manche Horrorfilme leben von ihrer Atmosphäre, andere von ihren Schockmomenten. Dieses außergewöhnliche Werk lebt vor allem von seiner grenzenlosen Eigenwilligkeit. The Lair of the White Worm ist ein Film, der sich konsequent jeder Schublade verweigert und gerade deshalb bis heute eine der ungewöhnlichsten Genreproduktionen überhaupt geblieben ist. Verantwortlich dafür ist vor allem Ken Russell, dessen exzentrischer Stil und seine Lust an Provokation hier in nahezu jeder Szene spürbar sind. Seine Handschrift macht den Film zu einem Erlebnis, das gleichermaßen fasziniert, irritiert und amüsiert.
Besonders bemerkenswert ist der ironische Grundton, der sich durch das gesamte Werk zieht. Obwohl die Geschichte klassische Horrorelemente aufgreift, nimmt sie sich niemals vollständig ernst. Stattdessen entsteht ein eigentümlicher Humor, der irgendwo zwischen schwarzer Komödie, Albtraum und grotesker Fantasie angesiedelt ist. Genau diese Mischung verleiht dem Film seinen unverwechselbaren Charakter. Dabei bleibt die Inszenierung stets schillernd und voller kreativer Einfälle. Fantastische Bilder, surreale Momente und bewusst überzeichnete Figuren verschmelzen zu einer Welt, die sich jeder logischen Erklärung entzieht. Was in einem anderen Film befremdlich wirken könnte, entfaltet hier eine fast hypnotische Wirkung.
Natürlich fehlen auch die typischen Horrorelemente nicht. Neben einigen unangenehmen und bewusst ekligen Momenten setzt der Film immer wieder auf bizarre Einfälle und verstörende Visionen. Doch selbst diese Szenen besitzen eine gewisse Eleganz und Verspieltheit, die sie von gewöhnlichem Horrorkino deutlich abheben. Gerade diese Mischung aus Fantasie, Erotik, Horror, Humor und völliger Unberechenbarkeit macht den besonderen Reiz des Films aus. Er ist grotesk, bizarr und oftmals völlig überdreht, verliert dabei aber nie seinen Charme. Vielmehr entsteht der Eindruck, als würde jede neue Szene die Grenzen der Vorstellungskraft noch ein Stück weiter verschieben. „Der Biss der Schlangenfrau“ ist ein einzigartiges Horrorerlebnis voller exzentrischer Ideen, skurriler Komik und schillernder Fantasie. Ein Film, der sich mit kaum etwas vergleichen lässt und gerade durch seine Absonderlichkeit begeistert. Grotesk, bizarr und auf die denkbar wunderbarste Weise faszinierend.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Leichte Körnungen muss man in Kauf nehmen aber das Bild besitzt einen natürlichen Look, angefangen bei der Farbwiedergabe und weiter geht es mit dem hellen Kontrast. Die Schärfe überzeugt mit Klarheit. Nur der Schwarzwert präsentiert sich nicht so kräftig wie man es sich eigentlich wünschen würde.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Szenen die in der Höhle spielen können beim Sound mit guter Atmosphäre überzeugen und auch die Giftspritzer und die Musik verteilen sich solide gut. Ansonsten sind die Dialoge hervorstechend und auch der insgesamt saubere Klang kann harmonisch punkten.
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Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Ausreichend gutes Bonusmaterial, wenn auch nur Standard.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4042564198690
VÖ-Kauf: 22. November 2019.