


Um ihre vor dem Aus stehende Beziehung zu retten, mieten Bryan (Aaron Paul) und Cassie (Emily Ratajkowski) über das Online Portal „Welcome Home“ eine Villa in der romantischen Landschaft Italiens. Das junge Paar genießt seine Zweisamkeit in der abgelegenen Idylle, doch die scheinbar ruhige und entspannte Situation scheint zu trügen.Als der zwielichtige Nachbar Federico auftaucht und sich zunehmend für Cassie zu interessieren scheint, wird die Beziehung des jungen Paares nicht nur auf die Probe gestellt, es beginnt ein teuflisches Katz- und Mausspiel, das Bryan und Cassie um ihr Leben fürchten lässt…
Originaltitel: Welcome Home
Regie: George Ratliff.
Drehbuch: David Levinson.
Darsteller: Aaron Paul (Need for Speed), Emily Ratajkowski (I Feel Pretty), Riccardo Scamarcio (John Wick: Kapitel 2), Katy Louise Saunders (Popstar auf Umwegen), Francesco Acquaroli.
Genre: Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 98 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1920x1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Behind the Scenes, Trailer, Trailershow.
Vertrieb: Constantin Film Verleih GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Ein Psycho-Thriller sollte zumindest den Eindruck erwecken, dass hinter der nächsten Tür noch etwas lauern könnte, das man nicht kommen sieht. „Welcome Home“ von George Ratliff macht es seinem Publikum dagegen erstaunlich leicht und präsentiert seine Geheimnisse mit einer Offenheit, die dem Genre beinahe den Boden unter den Füßen wegzieht. Heraus kommt ein wahrlich billiges Machwerk, das schon aufgrund seiner Inszenierung kaum den Eindruck vermittelt, hier könne sich noch ein wirklich verstörendes Psychospiel entwickeln. Aaron Paul wirkt in dieser Konstellation zudem ausgesprochen unpassend und kann dem Film nicht die notwendige Glaubwürdigkeit verleihen. Über die Kulissen lässt sich durchaus wenig meckern. Die Schauplätze sind ordentlich gewählt und vermitteln zumindest äußerlich die passende Grundlage für einen Thriller. Nur können hübsche Räume und eine ansprechende Umgebung einen Film nicht retten, wenn Drehbuch und Inszenierung ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Genau daran scheitert „Welcome Home“ immer wieder. Ein Psycho-Thriller, der in der heutigen Zeit kaum noch besonders „Psycho“ erscheint, hat es schwer, ein Gefühl echter Bedrohung aufzubauen. Statt Unsicherheit entsteht schnell Gewissheit, und statt Fragen zu stellen, liefert das Drehbuch bereitwillig die Antworten. Der Verlauf der Geschichte ist entsprechend vorhersehbar. Nicht einmal der Versuch, die Spannung über kleine Geheimnisse oder geschickt gesetzte Hinweise aufrechtzuerhalten, funktioniert richtig, weil das Drehbuch seine Karten praktisch sofort auf den Tisch legt. Überraschungen werden damit beinahe systematisch verhindert. Das Publikum ist nicht eingeladen, mitzudenken oder zu rätseln, sondern darf im Grunde nur noch darauf warten, dass das ohnehin Erwartbare tatsächlich eintritt. „Welcome Home“ lädt dadurch eher aus als ein – und selbst die vorhandenen Erotikszenen schaffen es nicht, diese Einladung besonders prickelnd zu gestalten. Wenn gegen Ende schließlich noch etwas mehr Action auf den Tisch kommt, verschiebt sich der Film endgültig in Richtung B-Movie. Was eigentlich für einen spannenderen Abschluss sorgen soll, wirkt stattdessen recht aufgesetzt und teilweise sogar unfreiwillig komisch. Die zuvor aufgebaute Thrillerstimmung wird dadurch nicht entscheidend gesteigert, sondern eher weiter ausgehöhlt. Gerade der Schluss macht deutlich, wie wenig Kontrolle der Film über seine eigene Tonlage besitzt. Am Ende bleibt ein Psycho-Thriller, dem es an psychologischem Druck, Überraschungen und echter Spannung mangelt. Die ordentlichen Kulissen können über das schwache Drehbuch nicht hinwegtäuschen, Aaron Paul wirkt in seiner Rolle fehl am Platz und selbst die erotischen Momente bleiben erstaunlich wirkungslos. Wenn das Finale dann auch noch mit B-Movie-Action aufwartet, ist der letzte Rest an Ernsthaftigkeit schnell verspielt. „Welcome Home“ will psychologisch beunruhigen, legt jedoch lieber alle Karten offen auf den Tisch. Sehr wenig überzeugend.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Bildtechnisch kann man hier sehr zufrieden sein. Sehr feine Details in einer mehr als glasklaren Schärfe, auch der hervorragende Kontrast und der satte Schwarzwert wissen zu überzeugen.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Hauptsächlich stehen hier doch die Dialoge im Vordergrund und die erklingen ausreichend dynamisch. Atmosphäre sollte man allerdings nicht erwarten, auch ein spannender Score wird hier nicht geboten. Insgesamt sehr fad und somit ein langweiliger Klang.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Solides „Behind the Scenes“ Special mit Standardeinblicken und der Trailer zum Film sind immerhin ein wenig interessanter als der Film selbst.
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976341789
VÖ-Kauf: 10. Januar 2019.