


Erwecke die HölleDie Stadt Ludlow gräbt eine neue Überraschung aus …Manchmal sollte man Tote ruhen lassen. Doch der grausame Terror, der Ludlow heimsuchte, ist noch sehr lebendig im Sequel zu Stephen Kings Film-Hit von 1989.Nach dem Tod seiner Frau zieht der Tierarzt Chase Matthews (Anthony Edwards, „Emergency Room“) mit seinem 13-jährigen Sohn Jeff (Edward Furlong, „Terminator 2: Judgement Day“) nach Ludlow, um ein neues Leben anzufangen. Verfeindet mit den Jugendlichen aus der Nachbarschaft, verbündet sich Jeff mit einem anderen Außenseiter: Drew Gilbert. Drew lebt in ständiger Angst vor seinem brutalen Stiefvater Gus (Clancy Brown, „Highlander“). Kaltblütig erschießt dieser Drews geliebten Hund.Um ihn zu retten, begraben die beiden Jungen den Hund auf dem indianischen Friedhof – ein Ort, der angeblich Tote zum Leben erweckt. Zu spät wird den Jungen klar, dass man einen toten Hund manchmal besser begraben lässt. Denn das Böse ist schon längst erwacht…
Originaltitel: Pet Sematary 2
Regie: Mary Lambert.
Drehbuch: Richard Outten.
Darsteller: Edward Furlong (Terminator 2), Anthony Edwards (ER), Clancy Vrown, Jared Rushton, Darlanne Fluegel, Jason McGuire, Sarah Trigger, Lisa Waltz, Jim Peck.
Genre: Horror
Land: USA
FSK: 18 Jahre.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 5.1
Untertitel: deutsch, englisch, französisch, japanisch.
Extras: Trailer.
Vertrieb: Paramount Pictures / LEONINE
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Schon der erste Film hatte etwas Geduldiges, langsam Unterwanderndes. Eine Art Horror, der sich Zeit nimmt, bis er unter die Haut kriecht. Die Fortsetzung hingegen will von dieser Geduld nichts mehr wissen. Pet Sematary II wirkt wie ein kompletter Richtungswechsel – weg vom schleichenden Grusel, hin zum schnellen Effekt. Alles ist unmittelbarer, greller, manchmal sogar aufdringlich. Statt Atmosphäre dominiert hier der Schock im Sekundentakt. Mary Lambert inszeniert das Ganze mit einem klaren Hang zum Visuellen, was man dem Film durchaus ansieht. Gleichzeitig fehlt ihm genau das, was den Vorgänger ausgemacht hat: dieses langsame Wachsen von Unbehagen. Hier wird Horror nicht aufgebaut, sondern eingesetzt. Die Inszenierung setzt stark auf Ekeleffekte und körperliche Zuspitzungen, doch ohne das Fundament einer wirklich tragenden Spannung. Dadurch wirken viele Szenen weniger verstörend als vielmehr leer in ihrer Wirkung – als würden sie etwas zeigen wollen, das sich emotional nicht richtig entfaltet.
Auch die Figuren bleiben seltsam distanziert. Die Besetzung wirkt oft unglücklich positioniert, als wären die Charaktere eher Mittel zum Zweck als echte Träger der Geschichte. Dadurch entsteht kaum Bindung, selbst wenn die Handlung eigentlich auf emotionale Reaktionen zielt. Die Geschichte selbst ist schlicht gehalten und bewegt sich früh in vorhersehbaren Bahnen. Vieles wirkt eher wie eine lose Aneinanderreihung von Horrorideen als wie ein geschlossenes Erzählen. Gerade im Vergleich zum ersten Teil fällt diese Schwäche besonders deutlich auf. Und doch ist der Film nicht ohne Wirkung. In seiner direkten, teilweise übertriebenen Art besitzt er eine gewisse rohe Energie, die zumindest für kurze Momente funktionieren kann – bevor sie wieder verpufft. Heute betrachtet bleibt Pet Sematary II vor allem ein Kind seiner Zeit: laut, plakativ, stellenweise unbeholfen und weit entfernt von der subtilen Bedrohung des Originals. Ein Film, der viel zeigen will, aber wenig nachhallen lässt.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Auf High Definition Blu-ray Disc macht der Film qualitativ einen ordentlichen Eindruck. Die Auflösung überraschend sehr fein, die Schärfe ist klar und auch in den Farben steckt eine schöne Dynamik. Der Schwarzwert hingegen ist recht schwach.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Ebenfalls eine gute Dynamik liefert der Sound und präsentiert sich insgesamt sehr sauber. Doch auch hier ist nicht alles perfekt. Der unpassende Soundtrack dominiert zu sehr und atmosphärisch fehlen etwas die Details.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Als Extra gibt es nur den Trailer zum Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: Ja! Wendecover vorhanden.
EAN: —
VÖ-Kauf: 18. August2022.
www.paramount.de