


Nach dem Tod ihres untreuen Ehemanns steht die wunderschöne Francesca plötzlich vor einem Schuldenberg. Um diesen begleichen zu können, veranstaltet sie eine Lotterie. Der Gewinn ist sie selbst. Die teuren Lose finden reißenden Absatz. Doch als ein neuer Lover in Francescas Leben tritt, wird es kompliziert.
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> Originaltitel: La riffa
> Regie: Francesco Laudadio.
> Drehbuch: Francesco Laudadio.
> Darsteller: Monica Bellucci, Giulio Scarpati, Paolo Busiri Vici D’Arcevia, Elena Cantarone, Carla Cassola, Sandra Collodel, Paolo De Vity, Gianluca Favilla, Marino Masé, Giulia Macchietti.
> Genre: Komödie / Drama / Liebesfilm
> Land: Italien
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 89 Minuten.
> Bildformat: 1.66:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Italienisch.
> Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA Mono
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © Busch Media Group / AL!VE AG
> Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
La Riffa gehört zu jenen italienischen Filmen, deren Ton und Inszenierung eine ganz eigene Handschrift tragen. Die Erzählweise wirkt eigenwillig, manchmal beinahe verspielt, und folgt dabei weniger klassischen dramaturgischen Regeln als vielmehr einer sehr italienischen Art, Emotionen, Atmosphäre und Figuren miteinander zu verweben.
Im Mittelpunkt steht dabei unverkennbar Monica Bellucci, die mit ihrer Schönheit und Präsenz das Bild des Films nahezu vollständig bestimmt. Ihre Ausstrahlung besitzt eine Intensität, die viele Szenen trägt. Gleichzeitig scheint jedoch eine gewisse Distanz zu entstehen, wenn es um die feineren, zynischen Nuancen der Figur geht – diese treten nicht immer klar hervor. Ein möglicher Grund dafür könnte auch in der etwas blassen Synchronisation liegen, die manche Zwischentöne abschwächt.
Die Geschichte selbst bewegt sich auf einem schmalen Grat zwischen gesellschaftlichem Drama und emotionaler Beobachtung. Besonders Zuschauerinnen, die sich in vergleichbaren Lebenssituationen wiederfinden, könnten der Handlung mit größerem Verständnis begegnen. Für andere bleibt ein gewisser Beigeschmack zurück, da manche Entscheidungen oder Stimmungen nicht immer vollständig nachvollziehbar erscheinen.
Als Drama entfaltet La Riffa nicht durchgehend die erhoffte Intensität – das emotionale Prickeln bleibt stellenweise zurückhaltend. Dennoch entwickelt der Film eine Wirkung durch sein Mitgefühl für die Figuren und durch eine ästhetische Gestaltung, die das Geschehen mit einer ruhigen, beinahe melancholischen Bildsprache begleitet. Gerade diese visuelle Sensibilität sorgt dafür, dass der Film trotz seiner erzählerischen Schwächen eine eigene Atmosphäre bewahrt.
> Bildbewertung: 3,5 von 5 Fernsehern.
Das Bild nutzt das 16:9-Format nicht vollständig aus, wodurch seitlich sichtbare Freiräume entstehen. Insgesamt wirkt die Darstellung etwas hochskaliert. Die Schärfe erreicht ein ordentliches Niveau und sorgt für eine ausreichend klare Wiedergabe, während die Farben natürlich erscheinen und keineswegs altmodisch wirken. Die Detaildarstellung bleibt akzeptabel, auch wenn der Gesamteindruck nicht ganz den Erwartungen an echtes HD entspricht.
> Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Klanglich präsentiert sich die Tonspur dynamisch und gut verständlich, insbesondere bei den Dialogen. Räumliche Effekte bleiben allerdings aus, da sich das Geschehen überwiegend auf den Frontbereich beschränkt. Gelegentlich ist zudem ein leichtes Hintergrundrauschen wahrnehmbar.
> Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Beim Bonusmaterial beschränkt sich die Veröffentlichung lediglich auf den Trailer zum Film.
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: 4262364933820
> VÖ-Kauf: 19.03.2026