

Miranda hört immer wieder unheimliche Geräusche und sieht mysteriöse Schatten. Nach einer persönlichen Tragödie geht sie zu einem spirituellen Heiler. Der erklärt, dass ihre Aura an einer Infektion namens „Killgrin“ leidet, die von Mirandas Kummer lebt. Zunächst skeptisch, muss sie sich schon bald der erschreckenden Wahrheit stellen: Menschen aus ihrem Umfeld erleiden ein grausames Schicksal.
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> Originaltitel: The Killgrin
> Regie: Joanna Tsanis.
> Drehbuch: Joanna Tsanis.
> Darsteller: Konstantina Mantelos, Adam Tsekhman, Cristo Fernández, Peter MacNeill, Fuad Ahmed, Nobahar Dadui, Marie Dame, Shomari Downer.
> Genre: Horror
> Land: Kanada
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 84 Minuten.
> Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © AL!VE AG / Tiberius Film GmbH
> Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
The Killgrin: Es lebt von Deiner Angst (2024) ist ein Film, der sich mit psychologischen Themen und Traumabewältigung auseinandersetzt, zugleich aber in seiner Umsetzung nur bedingt überzeugt. Die Geschichte versucht, ein Monster und seine Wirkung auf die menschliche Psyche zu verbinden, doch die narrative Gestaltung erschwert es dem Zuschauer, eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Immer wieder werden neue Charaktere eingeführt – oft nur kurz, bevor sie gewaltsam aus dem Bild genommen werden – sodass kaum Raum entsteht, Mitgefühl oder Verständnis zu entwickeln. Die Hauptfigur allein trägt die Handlung nicht ausreichend, da die fehlenden Beziehungen zu anderen Figuren die emotionale Tiefe stark begrenzen. Auch das Verhältnis zwischen ihr und den übrigen Charakteren bleibt unklar, wodurch das Geschehen häufig distanziert wirkt.
Thematisch geht es im Kern um die Verarbeitung von Trauer und Angst. Das Konzept, dass ein Monster die Ängste der Menschen konsumiert, bietet einen interessanten Ansatz, doch die Umsetzung bleibt unbefriedigend. Die Bedrohung wirkt inkonsistent: Wenn durch die rasche Abfolge von Tod und Gewalt kaum echte Angst entsteht, verliert das Monster seinen erzählerischen Sinn. Zudem unterläuft der Film sich selbst, indem er das Monster schließlich offen zeigt. Diese Entscheidung nimmt der Geschichte die Möglichkeit, die Bedrohung über Andeutungen, Schatten oder Gedankenwelten wirken zu lassen – ein Mittel, das psychologisch deutlich wirksamer gewesen wäre.
Dennoch gelingen dem Film vereinzelt Momente, in denen unheimliche Stimmung entsteht und die psychologischen Ansätze aufblitzen. Kleine Sequenzen zeigen, dass die Kombination von Horror und Traumaverarbeitung Potenzial hat, und gelegentlich wird Spannung oder Beklemmung erzeugt. Insgesamt jedoch bleibt The Killgrin in seiner Erzählstruktur fragmentarisch, die Figurenentwicklung begrenzt und die dramaturgische Logik inkonsistent.
Der Film wirkt dadurch wie ein vielversprechendes Konzept, das in der Umsetzung an Klarheit und Tiefe verliert. Die Themen Angst und Trauer werden zwar angesprochen, entfalten aber aufgrund der schnellen, isolierten Szenen und der fehlenden Bindungen zu den Figuren nur selten volle Wirkung. The Killgrin: Es lebt von Deiner Angst ist damit ein Film, der Ansätze von psychologischem Horror und emotionaler Auseinandersetzung bietet, in der Gesamterfahrung jedoch zu fragmentarisch und sprunghaft bleibt, um sein Potential wirklich auszuschöpfen.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild überzeugt mit einem stimmigen Kontrast und einer klaren Schärfe. Der Schwarzwert ist satt und kräftig, was der Gesamtwirkung zugutekommt.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Tonspur liefert eine ordentliche Dynamik, allerdings wirken die Dialoge in der deutschen Fassung teils überbetont und passen nicht immer optimal zur Atmosphäre.
> Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial umfasst den Filmtrailer sowie eine kurze Trailershow.
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Nein! Ist nicht vorhanden.
> EAN: 4041658372176
> VÖ-Kauf: 05.02.2026