


Die 17-jährige Clare Shannon (Joey King) und ihre Freundinnen Meredith (Sydney Park) und June (Shannon Purser) haben es nicht leicht an der Highschool. Clares Vater (Ryan Phillippe) schenkt ihr eines Tages eine alte Spieluhr mit einer Inschrift, die besagt, dass dem Besitzer der Uhr alle Wünsche in Erfüllung gehen sollen. Clare hat nichts zu verlieren und spricht ihren ersten Wunsch aus. Zu ihrer Überraschung erfüllt er sich! Kurze Zeit später besitzt sie alles, was sie sich jemals erhofft hat: Geld, Ansehen und ihren Traumprinzen. Alles scheint perfekt zu sein. Doch dann sterben die Menschen, die ihr am nächsten stehen, auf grausame Art und Weise. Clare hat Blut an ihren Händen und muss die Spieluhr loswerden, bevor sie selbst und alle, die sie liebt, den ultimativen Preis zahlen müssen.
Originaltitel: Wish Upon
Regie: John R. Leonetti (Butterfly Effect 2).
Drehbuch: Barbara Marshall.
Darsteller: Joey King (Independence Day 2), Ryan Phillippe (Eiskalte Engel), Ki Hong Lee (Maze Runner), Mitchell Slaggert (Moss), Shannon Purser, Sydney Park, Elisabeth Röhm.
Genre: Horror
Land: USA / Kanada
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 91 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch, niederländisch.
Extras: Featurettes, Motion Comics.
Vertrieb: Splendid Film
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Filmbewertung: 3 von 5 Filmklappen.
Mit „Annabelle“ bewies John R. Leonetti bereits kein besonders glückliches Händchen für den Horrorfilm. Seine Inszenierungen sind zwar häufig interessant und können durchaus eine gewisse Atmosphäre entwickeln, doch bei der eigentlichen Spannung hapert es immer wieder gewaltig. „Wish Upon“ treibt diese Schwäche dann noch einmal auf die Spitze und erweist sich als der wohl spannungsärmste Film seiner bisherigen Arbeiten. Dabei hätte die Geschichte durchaus einiges zu bieten. Die Ausgangsidee besitzt genügend Möglichkeiten für einen atmosphärischen und unheimlichen Horrorfilm, doch aus diesem Potenzial wird erstaunlich wenig gemacht. Statt die Möglichkeiten konsequent auszuspielen und die Spannung langsam aufzubauen, bleibt vieles an der Oberfläche. Die Handlung entwickelt sich viel zu vorhersehbar, Überraschungen bleiben weitgehend aus und echte Bedrohung will sich kaum einstellen. Für einen Film, der eigentlich mit übernatürlichen Kräften und tödlichen Konsequenzen arbeitet, ist das eine ziemlich ernüchternde Angelegenheit. Noch schwerer wiegt, dass „Wish Upon“ nicht einmal besonders beängstigend ist. Die Atmosphäre mag gelegentlich funktionieren, doch sie reicht nicht aus, um die fehlende Spannung aufzufangen. Der Film weiß zwar, wie ein moderner Teenie-Horrorfilm aussehen soll, findet aber keinen eigenen Ton. Vieles wirkt glatt, künstlich und auffällig uninspiriert. Anstatt aus seiner interessanten Grundidee einen eigenständigen Albtraum zu entwickeln, hangelt sich die Inszenierung an bekannten Klischees entlang. Optisch entsteht stellenweise sogar der Eindruck einer Billigproduktion Made in China. Das ist weniger eine Frage des tatsächlichen Budgets als des Gefühls, das die Inszenierung vermittelt: sauber produziert, aber ohne besondere Liebe zum Detail und ohne den Eindruck, dass hier jemand wirklich etwas Eigenständiges schaffen wollte. Ausgerechnet ein Stoff, der mit Wünschen, Versuchung und tödlichen Konsequenzen eine Menge Spielraum für kreative Ideen bietet, wird erstaunlich lieblos behandelt. Für ein jüngeres Publikum dürfte die Rechnung trotzdem eher aufgehen. Teenies, die sich mit klischeehaftem Grusel zufriedengeben und nicht unbedingt nach Überraschungen oder echter Spannung suchen, werden mit „Wish Upon“ vermutlich ihren Spaß haben. Wer vom Horrorfilm allerdings mehr erwartet als hübsche Bilder, vorhersehbare Schreckmomente und eine interessante Idee, die viel zu wenig genutzt wird, dürfte schnell ernüchtert sein. Am Ende bleibt vor allem der Eindruck von verschenktem Potenzial. Die Geschichte hätte deutlich mehr hergeben können, die Atmosphäre ist zumindest grundsätzlich vorhanden und Leonetti besitzt durchaus ein Gespür für interessante Ausgangssituationen. Nur gelingt es ihm auch hier nicht, daraus einen wirklich spannenden oder beängstigenden Horrorfilm zu machen. „Wish Upon“ ist vorhersehbar, uninspiriert und erschreckend harmlos – und damit ausgerechnet bei seinem wichtigsten Versprechen ziemlich schnell am Ende.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Der Schwarzwert zeigt sich ordentlich kräftig, die Schärfe spielt dabei eine durchgehend klare Rolle. Leider wirken Kontrast und Farben etwas künstlich.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Dialoge sind sehr dynamisch, wird geschrien dann ist dieser besonders dynamisch. Ansonsten erklingt die Spieluhr im Film noch recht interessant und gut. Immerhin wird es bei der Melodie etwas unheimlich.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Die Extras sind alle ziemlich kurz ausgefallen. Standard!
Abspann: Ja! Während des Abspanns kommt noch eine kleine Szene die möglicherweise auf eine Fortsetzung hindeuten könnte.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4013549092333
VÖ-Kauf: 27. November 2017.
www.splendid-entertainment.de