

In einer Welt, die von übernatürlichen Kreaturen namens „Breakers“ heimgesucht wird, überleben die Teenagerin Willa und ihr verwundeter Vater auf einer abgelegenen Insel. Von ihrem kampferprobten Vater ausgebildet, muss Willa feststellen, dass die Monster, vor denen sie geflohen ist, sie gefunden haben, als ein mysteriöses Mädchen an Land gespült wird. Sie muss sich entscheiden, ob sie fliehen oder kämpfen will, denn der eigentliche Kampf steht ihr noch bevor.
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> Originaltitel: Worldbreaker
> Regie: Brad Anderson.
> Drehbuch: Joshua Rollins.
> Darsteller: Milla Jovovich, Luke Evans, Billie Boullet, Mila Harris, Meadow Williams, Steven Calvert, Chris Finlayson, Charis Agbonlahor, Kevin Glynn, Brian Devlin.
> Genre: Sci-Fi / Action / Drama
> Land: USA
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 95 Minuten.
> Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: AURO 13.1, DTS-HD MA 7.1
> Untertitel: deutsch, deutsch für Hörgeschädigte.
> Extras: Making of, Trailer.
> Vertrieb: © Vuelta Entertainment
> Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
Schon im Kern wirkt die Geschichte von Worldbreaker seltsam vertraut, fast wie ein Echo anderer Genrevertreter, deren Motive hier erneut aufgegriffen werden. Die Handlung erklärt zwar ihre Ausgangssituation, lässt dabei jedoch vieles offen und erzeugt eine gewisse Leere – die interessanterweise nicht durchweg negativ wirkt. Gerade dieses Zurückhalten von Informationen sorgt stellenweise sogar für Spannung, weil das Ungewisse im Raum stehen bleibt.
Doch genau darin liegt auch ein Problem: Was zunächst wie ein bewusst gesetztes Stilmittel erscheint, entwickelt sich im Verlauf zunehmend zu einer gewissen Uninspiriertheit. Die Geschichte bleibt auf Distanz, ohne wirklich neue Impulse zu setzen oder eigene Akzente zu finden.
Die Inszenierung versucht, diese Schwächen aufzufangen, und schafft es zumindest visuell, dem Film eine gewisse Wirkung zu verleihen. Atmosphäre blitzt immer wieder auf, bleibt jedoch nur sporadisch greifbar. Das Drehbuch hingegen wirkt erstaunlich kraftlos, vor allem in der Zeichnung seiner Figuren. Die Charaktere bleiben blass und uninteressant, wodurch es schwerfällt, eine emotionale Bindung aufzubauen – selbst die Inszenierung kann diese Leere kaum kaschieren.
Auch Milla Jovovich tritt hier nur in einer vergleichsweise kleinen Nebenrolle auf, die dem Film kaum zusätzliche Tiefe verleiht. An ihrer Seite bleibt auch Luke Evans Teil eines Geschehens, das zwar dystopisch angelegt ist und in Ansätzen Spannung erzeugt, dabei jedoch weitgehend ohne dramaturgische oder emotionale Wucht auskommt.
So entsteht ein Film, der durchaus kurzzeitig fesseln kann, dessen Welt aber seltsam hohl wirkt. Gegen Ende bleiben Fragen offen, die durchaus hätten beantwortet werden können – stattdessen verharrt Worldbreaker in seiner eigenen Unschärfe und hinterlässt ein Gefühl von ungenutztem Potenzial.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Bildqualität überzeugt mit einer konstant klaren Schärfe und einer natürlichen Farbwiedergabe. Der Kontrast ist ausgewogen und nicht zu dunkel abgestimmt, während der Schwarzwert besonders kräftig ausfällt und dem Bild zusätzliche Tiefe verleiht.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Die Tonspur präsentiert sich durchgehend dynamisch, ohne dabei überladen zu wirken. Dialoge sind hervorragend eingebettet und ebenfalls angenehm dynamisch abgestimmt. Insgesamt ergibt sich eine sehr saubere Abmischung, die nur vereinzelt dezente räumliche Akzente setzt.
> Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial fällt kompakt aus und umfasst ein rund zehnminütiges Making-of mit typischen Einblicken und Interviews sowie den Trailer zum Film.
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: 4009750307137
> VÖ-Kauf: 19.03.2026