


Angela (Gina Gershon ) und Brian (Nicolas Cage ) leben den amerikanischen Traum in einem luxuriösen Traumhaus mit Pool. Umgeben von attraktiven Freunden scheint auch ihr privates Glück fast perfekt. Nur der sehnliche Wunsch nach einer kinderreichen Familie bleibt unerfüllt. Deshalb soll die hübsche Katie (Nicky Whelan ) als Leihmutter für das zweite Kind diese Lücke füllen. Doch schon bald entsteht eine beunruhigende Spannung aus sexuellem Verlangen und Eifersucht und Angela ahnt, dass Katie ein dunkles Geheimnis hütet. Ein abgründiges Katz- und Maus-Spiel setzt sich in Gang und droht das Glück von Angela und Brian zu zerstören.
Originaltitel: Inconceivable
Regie: Jonathan Baker.
Drehbuch: Chloe King.
Darsteller: Gina Gershon (Showgirls), Nicky Whelan (Left Behind), Nicholas Cage (Next), Faye Dunaway (Network), Natalie Eva Maria, Tyler Jon Olson, James Van Patten, Jonathan Baker.
Genre: Thriller
Land: Kanada
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 106 Minuten.
Bildformat: 2.40:1 / 16:9 Widescreen (1080p/24).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Trailershow.
Vertrieb: KSM GmbH
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Tödliches Verlangen
Das Jahr 2018 beginnt mit einem Thriller, der sich offenbar vorgenommen hat, jede Form von Spannung konsequent aus dem Weg zu räumen. „Tödliches Verlangen“ ist nicht einfach nur langweilig, sondern entwickelt eine geradezu beeindruckende Leere. Es passiert so gut wie nichts, und selbst das Wenige, das sich ereignet, wirkt völlig unmotiviert, unglaubwürdig und dramaturgisch derart kraftlos, dass man sich irgendwann fragt, ob hier überhaupt jemals jemand eine Geschichte erzählen wollte. Das Drehbuch ist schlicht zu schwach, um aus der bekannten Ausgangslage auch nur ansatzweise etwas Interessantes zu machen. Die Handlung bedient sich einer Geschichte, die man bereits unzählige Male gesehen hat – nur eben in deutlich besseren Filmen. Neue Perspektiven, überraschende Wendungen oder wenigstens ein halbwegs überzeugender Spannungsaufbau sucht man vergeblich. Stattdessen reiht sich eine unglaubwürdige Situation an die nächste, während die Figuren Dialoge von sich geben, die weder Natürlichkeit noch irgendeinen nennenswerten Unterhaltungswert besitzen. Nicht einmal die Anwesenheit von Nicolas Cage kann diesem müden Machwerk Leben einhauchen. Seine Beteiligung wirkt eher wie ein verzweifelter Versuch, dem Film nachträglich etwas Bedeutung zu verleihen. Auch die Atmosphäre, die gelegentlich den Eindruck erweckt, als könnte sich daraus vielleicht doch noch ein düsterer Thriller entwickeln, bleibt letztlich ohne Wirkung. Sie ist vorhanden, aber sie trägt nichts. Wie ein hübsch drapiertes Möbelstück in einem Raum, in dem ansonsten niemand wohnt. „Tödliches Verlangen“ besitzt weder Spannung noch glaubwürdige Figuren noch ein Drehbuch, das seine eigene Geschichte ernsthaft im Griff hätte. Übrig bleibt ein Hauch von Nichts, der sich über die Laufzeit zieht und dabei erstaunlich selbstbewusst so tut, als würde er gerade einen psychologisch raffinierten Thriller abliefern. Tatsächlich ist das Ganze eher eine filmische Einschlafhilfe mit gelegentlichen Dialogen. Eine Schlaftablette hat jedenfalls die deutlich bessere Wirkung.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Bildqualität kann hingegen überzeugen, mit einer klaren Schärfe, mit einem hellen Kontrast, hervorragenden Details und kräftigen Farben. Der Schwarzwert zeigt sich solide.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Viel Dynamik bei den deutsch synchronisierten Dialogen, eine ausreichend natürliche Klangumgebung, doch mehr sollte man auch hier nicht erwarten.
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Bonusbewertung: 2 von 5 Sternen.
Einige Standardextras so wenig interessant wie der Film.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: –
Wendecover: Ja! Vorhanden.
EAN: 4260495765341
VÖ-Kauf: 24. Januar 2018
www.ksmfilm.de