


Ein Bilderbuch-Cop war Lou nie: Alkoholabhängig, respektlos und ohne Motivation ging er seinem Job nach. Mehr oder weniger zumindest. Bis sich sein eintöniges, vom Suff geprägtes Leben auf einen Schlag ändert. Eines Nachts wird er nichtsahnend nach einem seiner Saufgelage von einer okkulten Satans-Sekte in einen reißenden Werwolf verwandelt. Bei Vollmond sorgt Lou fortan als betrunkener Wolfcop für Ordnung und Gerechtigkeit. Mit einem unstillbaren Hunger nach Gerechtigkeit, Donuts und Schnaps. Er ist knallhart. Er ist Cop. Und … er haart.
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> Originaltitel: WolfCop
> Regie: Lowell Dean.
> Drehbuch: Lowell Dean.
> Darsteller: Leo Fafard, Amy Matysio, Sarah Lind, Corinne Conley, Jesse Moss, Jonathan Cherry, Aidan Devine, James Whittingham, Ryland Alexander.
> Genre: Komödie / Horror
> Land: Kanada
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 79 Minuten.
> Bildformat: 1.78:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Audiokommentar, Featurette, Musikvideo, Trailer, Trailershow.
> Vertrieb: © Ascot-Elite Entertainment
> Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
Mit WolfCop liefert Regisseur Lowell Dean einen Werwolf-Film, der gar nicht erst versucht, seine Liebe zum gepflegten Genre-Trash zu verbergen. Statt auf düstere Mythologie oder psychologische Tiefe zu setzen, feiert der Film genüsslich seine eigenen überdrehten Einfälle. Blutige Splattereffekte, handgemachte Werwolf-Masken und eine bewusst überzeichnete Tonlage bestimmen das Geschehen – und genau darin liegt sein Reiz.
Der Film nimmt sich selbst zu keinem Zeitpunkt wirklich ernst. Diese Selbstironie sorgt dafür, dass die Geschichte nicht in unfreiwillige Komik abrutscht, sondern sich bewusst als spaßiges B-Movie präsentiert. Gerade die Mischung aus Horror, schrägem Humor und einer ordentlichen Portion Absurdität macht WolfCop auf eine eigenwillige Weise unterhaltsam. Vieles wirkt roh und improvisiert, aber zugleich erstaunlich einfallsreich.
Besonders die Effekte tragen zum Charme des Films bei. Obwohl das Budget offensichtlich begrenzt war, zeigen die praktischen Make-up- und Splattereffekte eine kreative Handschrift, die dem Film mehr Persönlichkeit verleiht als so mancher glattpolierte Studio-Horrorfilm. Hier wird mit sichtbarer Freude am Handwerk gearbeitet.
Manche Stimmen erklärten WolfCop schon kurz nach seinem Erscheinen zum Kultfilm – eine Einschätzung, die vielleicht etwas verfrüht war. Dafür fehlt dem Film letztlich noch jene nachhaltige Wirkung, die echte Kultklassiker auszeichnet. Doch sein Unterhaltungswert ist unbestreitbar, und genau dieser Spaßfaktor sorgt dafür, dass man sich gern auf seine schräge Welt einlässt.
Dass schließlich 2016 mit Another WolfCop eine Fortsetzung folgte, überrascht daher kaum. Denn trotz aller Übertreibung und bewusstem Trash besitzt der Film genug Charme und kreative Energie, um Lust auf mehr zu machen. WolfCop ist kein großes Kino – aber ein herrlich schräges Vergnügen für alle, die dem Genre auch einmal mit einem Augenzwinkern begegnen möchten.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Die Bildqualität hinterlässt insgesamt einen sehr guten Eindruck. Die Schärfe ist präzise, und zahlreiche Details werden sauber herausgearbeitet. Lediglich bei den eingesetzten CGI-Sequenzen wirkt die Darstellung stellenweise etwas weicher, wodurch einzelne Feinheiten verloren gehen können. Davon abgesehen überzeugt das Bild mit einer stimmigen Farbgebung und einem soliden Schwarzwert, der für eine stabile Gesamtwirkung sorgt.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Klanglich bewegt sich die Tonspur auf einem ordentlichen Niveau. Insgesamt wirkt der Sound sauber und gut verständlich, auch wenn die Stimmen in einigen Szenen leicht unnatürlich erscheinen. Hier zeigt sich, dass die räumliche Abmischung nicht in jeder Situation optimal ausbalanciert wurde.
> Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Die Bonussektion bietet eine recht umfangreiche Auswahl an Zusatzmaterial. Neben einem Audiokommentar und mehreren Featurebeiträgen finden sich unter anderem Comedy-Clips, Beiträge zum Projekt CineCoup – The Film Accelerator, sogenannte Mission Videos, ein Musikvideo der Band Henry (Rah Rah) sowie verschiedene Trailer und eine Trailershow. Zusätzlich exklusiv auf der Blu-ray enthalten ist das Making-of „Entfesselt“, das weitere Einblicke in die Entstehung des Films gewährt.
> Abspann: Ja! Am Ende des Abspanns kommt noch eine Szene.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: 7613059405387
> VÖ-Kauf: 18.11.2014