


Die Kollegen Cole und Zoe arbeiten daran, romantische Beziehungen mithilfe von Computersystemen zu perfektionieren. Ihr Ziel ist es, den Menschen lebenslange Partnerschaften zu ermöglichen, ohne jegliches Leid. Hierfür übernimmt Cole ein neues Projekt: synthetische Gefährten, denen es möglich ist, menschliche Emotionen nachzuempfinden und zu verstehen. Er entwickelt Ash, einen Androiden, der eifersüchtig auf die Affäre zwischen Zoe und Cole wird und versucht, die beiden Liebenden auseinanderzubringen. Das Dreiergespann gerät in eine Spirale aus Erotik, Verwirrung, Drogen und Liebe, in der die Grenzen zwischen synthetischen und realen Gefühlen immer mehr verschwimmen.
Originaltitel: Zoe
Regie: Drake Doremus.
Drehbuch: Richard Greenberg.
Darsteller: Ewan McGregor (Freeze – Albtraum Nachtwache), Léa Seydoux (007 – Spectre), Theo James (Die Bestimmung), Rashida Jones (Trauzeuge gesucht), Christina Aguilera (Burlesque), Miranda Otto (Krieg der Welten), Anthony Shim (Star Trek: Beyond).
Genre: Romantik / Sci-Fi
Land: USA
FSK: 12 Jahre.
Laufzeit: 104 Minuten.
Bildformat: 2.39:1 / 16:9 Widescreen.
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte.
Extras: Interviews, Trailer.
Vertrieb: Constantin Film / Highlight
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Filmbewertung: 4 von 5 Filmklappen.
Eine Liebesgeschichte zwischen Mensch und Maschine muss nicht zwangsläufig kalt oder technisch wirken. „Zoe“ findet für dieses eigentlich vertraute Science-Fiction-Thema einen ungewöhnlichen und erstaunlich gefühlvollen Zugang. Die Liebesgeschichte ist schön, eigenwillig und faszinierend, weil sie nicht einfach nur bekannte Vorstellungen von Mensch und künstlicher Intelligenz wiederholt, sondern die Grenzen zwischen synthetischem und realem Leben auf eine sehr persönliche Weise hinterfragt. Genau diese Besonderheit macht den Film interessant. Die größte kleine Schwäche liegt ausgerechnet in seiner großen Stärke. „Zoe“ ist derart perfekt gestylt und ästhetisch fotografiert, dass die eigentliche Liebesgeschichte zwischen den makellosen Bildern gelegentlich etwas verloren geht. Die Inszenierung ist so sorgfältig komponiert, dass man sich als Zuschauer leicht an den Oberflächen festhält, während die Gefühle darunter eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätten. Die Geschichte muss sich hinter dieser visuellen Perfektion keineswegs verstecken. Im Gegenteil: Ihre ungewöhnliche Ausgangslage besitzt so viel faszinierendes Potenzial, dass sie auch ohne die perfekt arrangierten Bilder problemlos tragen würde. Erfreulich ist, wie hervorragend die Story mit den Science-Fiction-Elementen harmoniert. Nichts wirkt wie ein bloßer technischer Zusatz, der nur deshalb vorhanden ist, weil der Film im futuristischen Gewand daherkommt. Die technologischen Möglichkeiten sind eng mit der emotionalen Geschichte verbunden und machen die Beziehung zwischen den Figuren erst zu dem ungewöhnlichen Erlebnis, das „Zoe“ auszeichnet. Menschliche Gefühle und künstliches Bewusstsein werden nicht als zwei vollkommen getrennte Welten behandelt, sondern bewegen sich zunehmend aufeinander zu. Genau aus dieser Verbindung entsteht die Faszination des Films. Auch die Besetzung ist optisch hervorragend zusammengestellt. Synthetische und reale Figuren stehen nebeneinander, doch der Unterschied ist häufig erstaunlich schwer auszumachen. Das funktioniert nicht nur aufgrund des gelungenen Designs, sondern vor allem schauspielerisch. Die Darsteller verkörpern ihre jeweiligen Figuren mit einer solchen Selbstverständlichkeit, dass die Übergänge zwischen Mensch und künstlichem Wesen häufig beinahe unbemerkt bleiben. Nichts wirkt künstlich gespielt, nur weil die Figuren selbst künstlich sein könnten. Diese Selbstverständlichkeit gehört zu den interessantesten Aspekten des Films und verleiht der futuristischen Welt eine überraschend glaubwürdige Atmosphäre. „Zoe“ ist damit vor allem ein sehr ästhetischer Film, dessen visuelle Perfektion gelegentlich Gefahr läuft, seine ungewöhnliche Liebesgeschichte zu überstrahlen. Hinter den perfekt arrangierten Bildern steckt jedoch eine Geschichte, die sich durchaus sehen lassen kann und gerade durch ihre ungewöhnliche Verbindung von Romantik und Science-Fiction fasziniert. Die elegante Gestaltung, die hervorragende Besetzung und die überzeugende Verbindung von synthetischem und realem Leben machen aus „Zoe“ ein stilvolles und eigenwilliges Science-Fiction-Liebesdrama, dessen schönste Seiten oft genau dort liegen, wo Menschlichkeit und Künstlichkeit kaum noch voneinander zu unterscheiden sind.
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Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Ausgezeichnete Details mit einer glasklare Schärfe, Kontrast und Farben zeigen sich sehr stimmig und der Schwarzwert präsentiert sich ordentlich satt.
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Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Sehr weiche oder auch sanfte Klänge, auch dieser kommt sehr stimmig daher und liefert nebenbei eine sehr klare und etwas melancholische Atmosphäre. Der sehr erstklassige Soundtrack unterstreicht diesen mit sehr viel Wärme.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Das zusätzliche Bonusmaterial hingegen ist eine echte Standardenttäuschung!
Abspann: Nein! Da kommt keine Szene mehr.
Zusätzliche Infos: —-
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4011976342281
VÖ-Kauf: 08. November 2018
https://www.constantin-film.de/