


John Thunderbolt Doherty ist ein ehemaliger Dieb, den ein rasiermesserscharfer Verstand und stählerne Nerven einst zum Meister seines Fachs gemacht haben. Nun sucht er ein Comeback auf der kriminellen Bühne – mit einem neuen Partner: Lightfoot ist ein tolldreister Herumtreiber, der den Veteranen dank seiner Energie und seines jugendlichen Überschwangs die Welt noch einmal völlig neu sehen lässt. Das Objekt ihrer Begierde ist ein als absolut einbruchssicher geltender Panzerschrank. Zunächst schließen sie ein wackliges Bündnis mit Thunderbolts früheren Komplizen. Dann aber läuft ein raffinierter Plan ab, bei dem nicht nur ihre Ausdauer bis zum Äußersten auf die Probe gestellt wird, sondern auch ihre Freundschaft.
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> Originaltitel: Thunderbolt and Lightfoot
> Regie: Michael Cimino.
> Drehbuch: Michael Cimino.
> Darsteller: Clint Eastwood, Jeff Bridges, George Kennedy, Geoffrey Lewis, Catherine Bach, Gary Busey, Jack Dodson, Eugene Elman, Roy Jenson, Burton Gilliam, Claudia Lennear.
> Genre: Action / Komödie / Krimi / Drama
> Land: USA
> FSK: 16 Jahren.
> Laufzeit: 115 Minuten.
> Bildformat: 2.35:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
> Sprachen: Deutsch, Englisch.
> Tonformat: PCM 2.0, DTS-HD MA 5.1
> Untertitel: deutsch.
> Extras: Audiokommentar von Dokumentarfilmregisseur Nick Redman, Drehbuchautor Lem Dobbs und Essayistin Julie Kirgo, Tonspur mit isoliertem Score, Originalkinotrailer, Deutscher Kinotrailer.
> Vertrieb: © AL!VE AG / Capelight Pictures
> Filmbewertung: 4 von 5 Clapperboards.
Die Letzten beißen die Hunde ist ein bemerkenswert vielschichtiger Film, der sich mühelos über klassische Genregrenzen hinwegsetzt. Michael Ciminos Regiedebüt verbindet Neo-Western, Roadmovie, Actionkomödie, Drama und Heist-Movie zu einem erstaunlich stimmigen Gesamtbild. Diese Mischung wirkt nie beliebig, sondern verleiht dem Film eine eigene, unverwechselbare Identität, die ihn deutlich von konventionellen Genrevertretern seiner Zeit abhebt.
Ein wesentlicher Teil der Faszination liegt in den Figuren selbst. Ihre teils bewusst überzeichnete, beinahe tollpatschige Art sorgt für eine wohldosierte Portion Humor, ohne den Ernst der Situation zu untergraben. Gerade dieses Spiel mit Tonlagen – zwischen Leichtigkeit und Bedrohung – macht den Film so lebendig und unvorhersehbar. Die Figuren dürfen Fehler machen, stolpern, scheitern und wachsen daran, was ihnen eine unerwartete Menschlichkeit verleiht.
Im Zentrum steht das hervorragend harmonierende Vierergespann, allen voran das charismatische Duo Clint Eastwood und Jeff Bridges. Ihr Zusammenspiel ist von einer Selbstverständlichkeit geprägt, die dem Film seinen unverkennbaren Stempel aufdrückt. Die Dynamik zwischen den Figuren trägt entscheidend dazu bei, dass die Geschichte lange im Gedächtnis bleibt und emotional greift. Unterstützt wird dies durch mehrere dramatische Wendungen, die dem Film zusätzliche Tiefe verleihen und ihn über reine Unterhaltung hinausheben.
So erweist sich Die Letzten beißen die Hunde nicht nur als gelungenes Regiedebüt, sondern als ein Werk, das zurecht zu den Klassikern seines Genres gezählt wird. Ein Film mit Ecken, Kanten und Herz, der Mut zur Mischung beweist und genau darin seine große Stärke findet. Ein sehenswertes Stück Filmgeschichte, das auch Jahrzehnte später nichts von seiner Wirkung verloren hat.
> Bildbewertung: 4 von 5 Fernsehern.
Das Bild im Cinemascope-Format von 2,35:1 präsentiert sich trotz – oder gerade wegen – seiner körnigen Struktur äußerst überzeugend. Berücksichtigt man das Alter des Films, ist die Bildqualität bemerkenswert hoch. Die Schärfe erreicht je nach Einstellung ein sehr starkes Niveau und legt eine Vielzahl feiner Details offen, sowohl in Nahaufnahmen als auch in den eindrucksvollen Landschaftsbildern, die vor allem die erste Filmhälfte prägen. Die Farben wirken durchgehend sauber, kräftig und zugleich angenehm natürlich. Der Kontrast ist gut austariert und verleiht vielen Szenen eine schöne Plastizität. Der Schwarzwert überzeugt größtenteils, zeigt jedoch vereinzelt leichte Schwächen. Altersbedingte Verschleißerscheinungen wurden nahezu vollständig beseitigt, sodass sich das Alter des Films visuell kaum noch bestimmen lässt – eine Restaurierung, die in dieser Hinsicht wirklich Maßstäbe setzt.
> Tonqualität: 4 von 5 Soundboxen.
Der deutsche wie auch der englische Ton liegen in PCM 2.0 vor und klingen überraschend frisch und sauber. Zwar bleibt die Einbindung von Surroundkanälen und Subwoofer aus, doch die Abmischung ist ausgewogen und die Dialoge jederzeit glasklar verständlich. Störgeräusche oder altersbedingte Mängel sind praktisch nicht vorhanden, was ebenfalls für eine gelungene Restaurierung spricht. Der Score von Dee Barton sowie der Titelsong „Where Do I Go From Here“ von Paul Williams erklingen klar und angenehm, könnten jedoch etwas mehr Dynamik und Feinschliff vertragen. Insgesamt präsentiert sich der Ton solide und authentisch, ohne größere Schwächen.
> Bonusbewertung: 3 von 5 Sternen.
Das Bonusmaterial konzentriert sich auf filmhistorische Einordnung und Musik. Neben einem Audiokommentar von ausgewiesenen Filmhistorikern gibt es eine isolierte Tonspur mit der Filmmusik sowie mehrere Trailerfassungen, die das Paket sinnvoll, wenn auch eher klassisch, abrunden.
> Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
> Zusätzliche Infos: —
> Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
> EAN: 4042564256444
> VÖ-Kauf: 19.02.2026