Nach einer Nacht voll hartem Sex wacht Laura zerschunden und mit sonderbaren Verletzungen auf. Mit der Zeit verschlimmern sich die Wunden. Die junge Frau realisiert bald, dass sie langsam beginnt, bei lebendigem Leibe zu verwesen. Nichts kann den körperlichen Verfall stoppen.
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Originaltitel: Thanatomorphose
Regie: Éric Falardeau.
Drehbuch: Éric Falardeau.
Darsteller: Kayden Rose, Davyd Tousignant, Émile Beaudry, Karine Picard, Roch-Denis Gagnon, Eryka Cantieri, Pat Lemaire, Simon Laperrière.
Genre: Horror
Land: Kanada
FSK: 18 Jahren.
Laufzeit: 100 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: DTS-HD MA 5.1, DTS-HD MA 5.1
Untertitel: deutsch.
Extras: Interview mit dem Regisseur, Behind the Scenes, Kurzfilme, 16-seitiges Booklet, Original Trailer, Trailershow.
Vertrieb: © 2025 Busch Media Group / AL!VE AG
Filmbewertung: 3 von 5 Clapperboards.
In „Thanatomorphose“ (2012) steigt der kanadische Regisseur/Autor Éric Falardeau in die Welt des Body Horrors ein und hinterlässt eine schleimige, krustige aber auch leicht madige Spur.
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Laura (Kayden Rose) lebt ein unerfülltes und deprimiertes Leben. Nach einer Nacht voller Sex fängt sie an Flecken auf ihrem Körper zu finden und so beginnt ein langwieriger und schwer zu ertragender Verfall ihres Körpers und Geistes.
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„Thanatomorphose“ entwickelt sich schnell in ein Kammerspiel voller überzeugender praktischer Effekte und sexuellem Drive. Dabei wird der Film gestützt von einem reduzierten aber effektiven Soundtrack, interessanten visuellen Effekte und einer brutal-hoffnungslosen Atmosphäre. Hier erwartet das Publikum 100 Minuten Misery-Porn. Der Film fängt düster an und wird nur umso schlimmer. Auf gekonnte Weise nutzt Falardeau eine einzelne Location und seine Hauptdarstellerin, um einen Film zu erzählen, der zu weiten Teilen interessant zu schauen ist. Meiner Meinung nach, passiert jedoch im Endeffekt nicht genug mit dem Plot und den Charakteren, als dass sich die Laufzeit nicht doch deutlich zu lange anfühlt. Im Endeffekt fühlt es sich an, als hätte Falardeau einen Kurzfilm geschrieben und versucht, den Plot auf Spielfilmlänge zu strecken. Der Film ist sehr kompetent umgesetzt und wer seine Freude an Body Horror der deprimierendsten Sorte hat, der wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen.
Bildbewertung: 5 von 5 Fernsehern.
Das Bild ist schrecklich sauber (im besten Sinne). Es war mir teilweise unmöglich die Bilder zu ertragen.
Tonqualität: 3,5 von 5 Soundboxen.
Auch der Sound ist sauber gemischt, wenn auch nicht auf dem höchsten Niveau. Das wirklich geringe Budget merkt man dem Film hier mit am meisten an. Dennoch ist der Ton nicht schlecht.
Bonusbewertung: 4,5 von 5 Sternen.
– nur eine Blu-ray des Films, dafür jedoch eine separate Blu-ray mit 90 Minuten Bonusmaterial (OmU):
– Interview mit dem Regisseur
– Behind the Scenes
– Kurzfilme
– Original Trailer
– Trailershow
Hier gibt es eine Menge spannender Einblicke, die den Film durchschaubarer und damit auch ertragbarer machen.
Mediabook-Bewertung: 3,5 von 5 Booklets.
Das Cover ist in einem dreckigen und passenden Stil gezeichnet, der sehr repräsentativ für den Film ist. Das Flyer-Cover mit der Werbung und dem FSK-Logo drauf ist beigelegt und nicht auf das eigentliche Cover geklebt. Die Rückseite ist hinterlegt mit einem Bild aus dem Film und bietet Auszüge aus Kritiken, den Klapptext, sauber getrennte Bilder aus dem Film und die technischen/inhaltlichen Angaben. Die Dischalterungen sind sauber geklebt und hinterlegt mit vermeintlich verworfenen Entwürfen für das Cover der Mediabook. Das Booklet (16-seitig inklusive Vorder- und Rückseite) enthält eine Erörterung des Zusammenspiels aus Tod und Lust, die so oft im Horror-Genre stattfindet. Dabei wird der Text ergänzt durch BTS-Bilder aus dem Film.
Abspann: Nein! Nach dem Abspann kommt nichts mehr.
Zusätzliche Infos: —
Wendecover: abnehmbares Deckblatt, Cover ohne SPIO und Seriennummer.
EAN: 4262364932564
VÖ-Kauf: 06.02.2025