


Als Beth ihr neues Studentenwohnheim zum ersten Mal betritt, fühlt sie etwas Unheimliches. Sie hat das unbestimmte Gefühl, hier schon einmal gewesen zu sein. Durch einen Gedächtnisverlust weiß sie nicht mehr, dass es das Haus ihrer Kindheit ist, wo ihr Bruder Bobby die gesamte Familie ausgelöscht hat und sie selbst dem Massaker nur entgangen ist, weil sie sich im Keller versteckt hatte. Bobby kommt in eine Anstalt, sie in eine neue Familie, wo sie unbeschwert aufwächst. Im Wohnheim entwickelt Beth nun qualvolle Alpträume und Visionen von einer schrecklichen Gefahr, aber ihre Kommilitoninnen schlagen ihre Warnung vor einem irren Mörder, der der Psychiatrie entsprungen ist, in den Wind. Bobby hatte eine „Ahnung“, dass seine Schwester wieder in ihrem Elternhaus wohnt – also stalked er sie, muss er doch seine mörderische Aufgabe, die er damals nicht erledigen konnte, endlich zu Ende führen. Der Alptraum wird Wirklichkeit, gibt es für sie ein Entrinnen…?
Originaltitel: Sorority House Massacre
Regie: Carol Frank.
Drehbuch: Carol Frank.
Darsteller: Angela O’Neill, Wendy Martel, Pamela Ross, Nicole Rio, John C.Russell, Marcus Vaughter, Vinnie Bilancio, Joe Nassi, Mary Nassi, Mary Anne, Gillian Frank.
Genre: Horror / Thriller
Land: USA
FSK: 16 Jahre.
Laufzeit: 74 Minuten.
Bildformat: 1.85:1 / 16:9 Widescreen (1080p).
Sprachen: Deutsch, Englisch.
Tonsystem: Dolby Digital 2.0, Dolby Digital 2.0.
Untertitel: deutsch.
Extras: Originaltrailer, Geschnittene Szenen, Trailershow.
Vertrieb: CMV-Laservision / Alive AG
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Filmbewertung: 2 von 5 Filmklappen.
Manchmal kann ein Slasher auch ohne große Splattereffekte funktionieren – vorausgesetzt, Spannung, Atmosphäre und Figuren stimmen. Leider fehlt es diesem Vertreter des Genres genau an diesen entscheidenden Zutaten. Statt mit kreativen Kills oder einer packenden Bedrohung zu überzeugen, setzt Sorority House Massacre vor allem auf einen langsamen Aufbau und den Versuch, eine unheimliche Stimmung zu erzeugen. Doch die gewünschte Spannung will sich nur selten einstellen. Viele Szenen ziehen sich unnötig in die Länge, ohne dabei echten Nervenkitzel zu entwickeln.
Hinzu kommen schauspielerische Leistungen, die kaum überzeugen können. Die Figuren bleiben blass und bieten dem Zuschauer nur wenig Anlass, emotional am Geschehen teilzunehmen. Dadurch verlieren auch die späteren Morde einen Großteil ihrer Wirkung, da kaum Bindung zu den Charakteren entsteht. Für einen Slasher fällt zudem auf, wie zurückhaltend der Film bei Blut und expliziten Effekten bleibt. Das muss grundsätzlich kein Nachteil sein, doch da weder Spannung noch Atmosphäre die Lücke füllen, wirkt das Geschehen oftmals erstaunlich harmlos und ereignisarm.
Zwar setzt der Film auf die typischen Genre-Elemente der 80er Jahre und präsentiert einige attraktive Darstellerinnen, doch allein dadurch entsteht noch keine packende Unterhaltung. Die Geschichte bewegt sich vorhersehbar von Szene zu Szene, ohne besondere Akzente zu setzen. So bleibt am Ende ein Horrorfilm, der viele bekannte Zutaten besitzt, daraus jedoch nur wenig macht. Weder als Slasher noch als Spannungsfilm kann er nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Ein genretypischer Streifen mit einigen Schauwerten, aber zu wenig Spannung, zu wenig Dynamik und insgesamt deutlich zu wenig Biss, um wirklich in Erinnerung zu bleiben.
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Bildbewertung: 3 von 5 Fernsehern.
cmv-laservision präsentiert hier ein zufrieden stellendes Bild. Mit den durchschnittlich guten Details kann man leben, die Farben wirken dem Alter entsprechend fad aber die Schärfe zeigt sich ordentlich klar. Insgesamt kein Hit aber auch kein Mist!
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Tonqualität: 3 von 5 Soundboxen.
Fast völlig rauschfrei, wenn auch dumpf sind die Dialoge klar verständlich, eine gute Dynamik bekommt man allerdings nicht zu hören.
Bonusbewertung: 1 von 5 Sternen.
Magere Standardextras inklusive.
Abspann: Nein. Da kommt nichts mehr!
Zusätzliche Infos: Vier Jahre später (1990) gab es noch eine Fortsetzung.
Wendecover: Ja! Ist vorhanden.
EAN: 4042564181388
VÖ-Kauf: 23. Februar 2018
www.cmv-laservision.de